Der Verfassungsschutz weiss, warum er Björn Höcke so genau beobachtet. Er ist der AfD-Politiker mit Talent und Weitblick.

Demonstriert hat er dies schon: Als er einem FDP-Mann ins Amt des thüringischen Ministerpräsidenten verhalf. Und bei der Hilfe für einen CDU-Antrag zum Bau von Windkraft-Anlagen.

Beide Male stürzte er das politische Establishment in hektische Ratlosigkeit.

Nun hat er mit einem Antrag auf Auflösung der EU die eigene Partei in ratlose Hektik gestürzt. Panisch verwarf die neue Führung seinen Vorstoss.

Doch was, wenn Höcke recht hat und die Zeichen richtig liest?

Sicher, derzeit wird die europäische Einigkeit inniger denn je beschworen. Doch unter der Oberfläche knistert es.

In der französischen Nationalversammlung sind EU-Gegner so stark wie Euro-Phoriker. Auch anderswo wächst der Missmut über eine Union, die ihre Bürger mit Füssen tritt und Geld aus dem Fenster wirft.

Spätestens wenn mit der Ukraine und den Balkanstaaten weitere unersättliche Milliardenempfänger beitreten, werden wohl auch viele Deutsche rufen: «Rette sich, wer kann.»

Dann stünde Höckes AfD bereit.