Wir hören es seit dem ersten Tag des Krieges: Nur mit Waffen aus dem Westen wird es gelingen, die Russen zurückzudrängen, ja zu schlagen.

Der Westen lieferte: Verteidigungswaffen, leichte Waffen, dann schwere Waffen, Offensivwaffen, weit reichende Raketen.

Gebracht hat es – nichts.

Nun fordert Präsident Selenskyj neue Waffen. Diesmal schwere Panzer. Ob die was bringen werden? Kann niemand sagen.

Erstaunlich: Erstmals gibt er Zahlen ukrainischer Gefallener preis. Wird hier die nächste Eskalationsstufe vorbereitet? Soldaten aus dem Westen, um die Verluste auszugleichen?

Bevor sich die Spirale immer schneller, immer weiter dreht, wäre es gut, innezuhalten, durchzuatmen und die ganze Strategie zu durchdenken.

Warum nicht einem Ratschlag von Andrij Melnyk folgen, Kiews Botschafter in Berlin? Bei Altkanzlerin Angela Merkel hatte er keinen «Hauch von Selbstkritik» bemerkt.

Wie wär’s, wenn er und seine Vorgesetzten in Kiew mit gutem Beispiel vorangingen?