Deutschland vollzieht den Bruch mit der Realität. Und das ist gefährlich, denn: Es geht um nichts weniger als die Frage von Krieg und Frieden.
Jedem interessierten politischen Beobachter sei empfohlen, sich den X-Account von Friedrich Merz anzuschauen. «Unsere ukrainischen Partner verteidigen nicht nur ihr eigenes Land. Sie verteidigen auch unsere Sicherheit», schreibt Merz in einem Tweet zur Nato. Die Aussage beleidigt nicht nur den Verstand, sie tritt die Realität mit Füssen.
«Unsere» Sicherheit wurde zur Zeit des Afghanistan-Krieges nicht am Hindukusch verteidigt, wie es der damalige SPD-Verteidigungsminister Struck einmal sagte, noch wird heute «unsere» Sicherheit in der Ukraine verteidigt. Die Annahme, Russland wollte die Nato oder gar Deutschland angreifen, gleicht einem Abgesang auf die Logik. Immerhin kommt in der Aussage implizit etwas zum Vorschein: Dass die Nato die Ukraine als Stellvertreter einsetzt, sprich: Wir haben es mit einem Stellvertreterkrieg zu tun.
In einem weiteren Tweet schreibt Merz: «Heute ist ein denkwürdiger Tag in der Geschichte der Nato: Wir investieren in das Fundament unserer Freiheit, unserer Sicherheit und unseres Wohlstands.»
Eine gigantische Aufrüstung, eine gigantische Neuverschuldung – auf Kosten der Steuerzahler. Inklusive der Gefahr, dass die Friedensordnung erodiert. Das hat mit «Freiheit», «Sicherheit» und «Wohlstand» nichts zu tun.
Es gibt einen weiteren Tweet. Darin «erklärt» Merz, warum Aufrüstung das Gebot der Stunde sei. «Wir statten die Nato mit wesentlich besseren Mitteln aus. Nicht, um jemandem einen Gefallen zu tun, sondern aus eigener Erkenntnis: Russland bedroht die gesamte politische Ordnung unseres Kontinents. Vor allem Europa muss mehr für die eigene Verteidigungsfähigkeit tun.»
Und da ist sie schon wieder, die Rede von der russischen Bedrohung. In keinem dieser Tweets kommt Diplomatie vor, stattdessen: Feindbildauf- statt -abbau.
Im Mai erklärte Merz schon, er wolle Deutschland zur «konventionell stärksten Armee Europas» aufbauen. Die Politik des Realitätsverlustes wird zur Gefahr. Auf abenteuerliche Prämisse stützend, beschwört sie am Ende noch einen realen Krieg herauf. Deutschland braucht keinen Kriegskanzler Merz, sondern die Rückkehr zur politischen Vernunft.
Marcus Klöckner ist Journalist und Autor. Der Titel seines aktuellen Buches lautet «Kriegstüchtig! Deutschlands Mobilmachung an der Heimatfront».
«Taurus-Koks*-Freddy (TKF)» *s Link: https://www.youtube.com/watch?v=LYPUbc-Js7Y meint nat. nicht UNSERE SICHERHEIT, sondern die seiner Bänker + AUFTRAGGEBER des Digitalen-Finanziellen-Komplexes (DFK), welche seit JAHRHUNDERTEN, MÖRDERISCHE Kriege zu ihrem Vorteil einfädeln + UNBESCHEIDEN, Weltherrschaft anstreben, was aber ohne Plünderung RU nicht möglich ist. Nach «ORESHNIK» realisierte DFK aber Unterschätzung RU + gab TKF Auftrag, PUTIN von DFK abzulenken+ MÖGLICHST D zuerst EINZUÄSCHERN.
Also nochmals: Keiner verteidigt UNSERE Sicherheit,die UKR mit ihrem Naziproblem schon gar nicht. https://de.rt.com/meinung/248853-selenskij-hat-nazi-problem-und/ Gerade Deutschland sollte sich deshalb von diesem Kriegstreiber distanzieren,aber nein,sie laden die SS-Asow-Brigade noch nach Berlin ein,dank einem Kanzler, dessen Grossvater eine führende Position bei der SS hatte!Dass genau dieser sowas behauptet,sollte jedem zu denken geben! GESTERN 14:58!!
Khomeini sollte seinerzeit - mit Segen der USA - den wachsenden Einfluss der Sowjets im strategisch bedeutsamen Iran verhindern - das ging sichtbar in die Hose. Merz soll heute - mit Segen der USA - bei uns jeglichen russischen Einfluss im strategisch weniger bedeutsamen Europa zurückdrängen - das könnte auch in die Hose gehen. Dann hätten wir in D zwar eine "christliche demokratische Republik" - aber immer noch einen geistlosen Führer.