Die Schengen-Mitgliedstaaten – dazu gehört auch die Schweiz – haben vor einigen Tagen beschlossen, dass Kroatien ab dem 1. Januar 2023 Teil der Schengen-Zone sein soll.

Das bedeutet, dass an den Grenzübertritten zwischen den bisherigen Schengen-Staaten und dem EU-Mitgliedsland Kroatien künftig keine Kontrollen mehr stattfinden. Bei gleicher Gelegenheit sagte man jedoch nein zum Schengen-Beitritt der EU-Staaten Rumänien und Bulgaren.

Für die Schweiz nahm die Chefin des Staatssekretariats für Migration (SEM), Staatssekretärin Christine Schraner Burgener an diesem Treffen in Brüssel teil. Der SP-nahen früheren Top-Diplomatin fiel allerdings nichts Besseres ein, als erfolglos für den Beitritt von Rumänien und Bulgarien zu trommeln.

Nun muss man wissen, dass diese beiden EU-Staaten auch als Einfallstore für illegale Migranten aus aller Welt gelten – insbesondere Bulgarien hat diesbezüglich einen schlechten Ruf.

Der niederländische Ministerpräsident Mark Rutte hatte im Vorfeld des Schengen-Ministertreffens verlauten lassen, dass man die Grenze nach Bulgarien für 50 Euro passieren könne. Die Niederlande, aber auch Österreich befürchten auch daher noch mehr illegale Migranten, wenn man diese zwei Länder in die Schengen-Zone aufnimmt.

Die Folgen bekommt auch die Schweiz zu spüren – in Form einer massiv ansteigenden Zahl von Wirtschaftsflüchtlingen, die über die Balkanroute in unser Land drängen.

Eigentlich müsste man die Grenzen abriegeln. Aber unsere SEM-Staatssekretärin wollte stattdessen die Türe noch weiter aufsperren und die kleine Schweiz mit noch mehr Menschen und Sozialhilfe-Empfängern fluten.

Das ist unverantwortlich und keine Politik im Interesse der Bürger dieses Landes.