Eine deutliche Mehrheit der Deutschen lehnt eine erneute Kanzlerkandidatur von Olaf Scholz (SPD) ab. Laut einer aktuellen Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Yougov im Auftrag der Süddeutschen Zeitung sprechen sich 68 Prozent der Bürger gegen eine zweite Amtszeit des derzeitigen Bundeskanzlers aus. Nur 20 Prozent unterstützen den Plan, Scholz 2025 erneut ins Rennen um das Kanzleramt zu schicken.
Besonders brisant ist, dass auch unter den Wählern der SPD, die Scholz 2021 noch stark unterstützt hatten, der Rückhalt schwindet: 60 Prozent der SPD-Anhänger von damals sehen Scholz nicht als geeigneten Kanzlerkandidaten an. Lediglich 31 Prozent befürworten seine erneute Kandidatur.
Trotz dieser schlechten Umfragewerte hält Scholz an seinem Vorhaben fest. Erst am vergangenen Wochenende bekräftigte er seine Ambitionen, die SPD bei der nächsten Bundestagswahl anzuführen. Der Kanzler erklärte im Tagesspiegel, dass er davon überzeugt sei, 2025 ein starkes Mandat zu erhalten. Unterstützung kommt auch aus den eigenen Reihen: Verteidigungsminister Boris Pistorius stehe hinter ihm, erklärte Scholz.
Wer wählt eigentlich noch die SPD?
Scholz leidet unter akuter Realitätsblindheit. Seine Schwäche als Kanzler stand bereits im Aug. 2023 zur Debatte. Da grinste er die Tatsachen aber auch nur weg und erwiderte, dass "diese Diagnose nicht zutreffend" sei. Dreist bescheinigte er sich sogar noch eine "gute Leistungsbilanz". Auf ein erneutes Ansprechen im März 2024, ob er eine Wiederwahl für realistisch halte, antwortete er„Ja“. In naivem Blindflug will Scholz das halb abgesoffene Regierungsschiff bis zum Untergang weiter segeln.
Das Erbe der Merkel ist nicht nur das Migrationsdesaster, sondern auch dass Deutschland keine fähigen Politiker mehr hat. Die einzige Alternative für Deutschland ist die AfD