Die Schweizer Wirtschaft wächst nur langsam. Im vergangenen Jahr ist das Bruttoinlandprodukt (BIP) um 0,8 Prozent gestiegen, wie das Staatssekretariat für Wirtschaft aufgrund erster Schätzungen mitteilt. Das ist ein unterdurchschnittlicher Wert.

Ernüchternd und spürbar im Portemonnaie der Bürger ist erst recht folgende Zahl: Das BIP pro Kopf ist sogar gesunken – um 0,2 Prozent. Er ist dies bereits der zweite Rückgang in Folge nach 2023.

Und auf dieses Bruttoinlandprodukt pro Kopf kommt es schliesslich an. Der Einzelne hat am Ende weniger.

Dieser Befund ist politisch brisant: Obwohl die Wirtschaftsleistung insgesamt leicht steigt, schrumpft der Wohlstand der Schweizer. Grund dafür ist die «hohe Zuwanderung», wie die NZZ schreibt. Sie blähe den Nenner in dieser Rechnung auf. Das Kuchenstück für jeden Einwohner werde kleiner.

Damit ist endlich ausgesprochen, was nüchterne Beobachter der offenen Grenzen und der Personenfreizügigkeit schon lange feststellen: Vom allgemeinen BIP-Wachstum haben die Bürger nichts. Die Massenzuwanderung bringt unter dem Strich keinen Wohlstand.

Interessant ist auch der internationale Vergleich: Deutschland geht es aufgrund wirtschaftspolitischen Missmanagements noch viel schlechter. Amerika startet durch.

Auch deshalb sollte sich die Schweiz gut überlegen, an wen sie sich bindet: Trau, schau, wem. Ein Rahmenabkommen 2.0 mit der EU, das uns knebelt, kann sicher nicht der Weisheit letzter Schluss sein.