Der Bremer SPD-Innensenator Ulrich Mäurer hat vor den Folgen unkontrollierter Einwanderung gewarnt und einen Zusammenhang zwischen Migration und zunehmender Gewalt hergestellt. «Hätten wir mehr Frauen und Kinder und nicht junge Männer aufgenommen, hätten wir jetzt nicht diese Probleme», sagte Mäurer der Bild-Zeitung.

Anlass war die Vorstellung der Polizeilichen Kriminalstatistik (PKS) 2024 durch Bundesinnenministerin Nancy Faeser. Die Statistik weist über 217.000 Gewalttaten aus – so viele wie seit 2010 nicht mehr. Ausländer sind laut PKS mit rund 43 Prozent an den Gewalttaten beteiligt, obwohl ihr Anteil an der Gesamtbevölkerung nur bei etwa 15 Prozent liegt.

Mäurer forderte eine striktere Migrationssteuerung und eine klare Linie im nächsten Koalitionsvertrag: «Viele Städte und Kommunen sind wegen der fehlenden Steuerung in Teilen überfordert.»

Zudem verlangte er mehr Abschiebungen: «Von zehn Personen, die einwandern, bleiben am Ende wegen der Rechtslage neun bei uns.» Das sei «deutlich zu viel».