Das Gemälde «Studie zu einem Bildnis» von Francis Bacon (1953) ist purer Realismus und zugleich ein surrealer (Alb-)Traum. Es zeigt eine akkurate Gestalt mit einem entstellten, langsam verwesenden Gesicht. Bacon war der Lieblingsmaler von David Lynch, der auch Maler wurde und es blieb, selbst mit seinen Filmen, mit denen er seine eigene mysteriöse Welt erkundete und sie inmitten wohlfeiler Provinz-Idyllen und in der Kaputtheit von Metropolen wie Philadelphia fand. Dort, zwischen dem Zerfall der Industrie und baconschen «Trümmermännern», begann seine Karriere, als Maler und mit Kurzfilmen über Philadelphia.
Sein erster Kinofilm, «Eraserhead» (1977), ist von dieser Brach ...
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