Man stelle sich vor: Ein IS-Terrorist wird verurteilt und weggesperrt. Im Gefängnis versucht er, Mithäftlinge zu radikalisieren, und er benützt Kontakte mit der Aussenwelt, um Mordaufträge zu erteilen. Die Gefängnisleitung unternimmt wenig bis nichts. Eigentlich ist das schwer vorstellbar, aber in Frauenfeld, dem beschaulichen Hauptort des Kantons Thurgau, ist das so geschehen.
Im Mai 2017 wurde der kurdische Iraker Azad M. vor der berüchtigten Winterthurer An-Nur-Moschee festgenommen. In dem inzwischen geschlossenen Gotteshaus hatte er sich gelegentlich als Vorbeter betätigt. Anfang 2020 wurde der heute 55-Jährige dann ins Kantonalgefängnis Frauenfeld verlegt. Hinter de ...
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