Als ich in einem Café in Berlin-Mitte einen Espresso bestellte, sah mich der Kellner verwirrt an: «In English, please? I’m from Brooklyn, sorry.» (Ich hatte Deutsch gesprochen, einigermassen akzentfrei, denke ich.) Worauf ich die Bestellung wiederholte und er sagte: «You got it.» Das ist zwanzig Jahre her, und ich fand es cool, weltstädtisch halt, ganz anders als in Zürich. Mittlerweile passiert mir das Gleiche im Seefeld (abgesehen davon, dass es nicht heisst, «I’m from Brooklyn», sondern «from Spain» oder «from Romania», meistens aber nur «English, please»). Und ich es uncool finde, nicht mehr weltstädtisch, weil mir auf die Nerven fällt, dass ich mich anpassen m ...
Dies ist ein ABO-Artikel
Jetzt für EUR 5.- im ersten Monat abonnieren
Nur für Neukunden, danach EUR 17.-/Monat und jederzeit kündbar.
Oder einfach einloggen…
Wenn Sie als Nicht-Abonnent noch keinen Account besitzen,
registrieren Sie sich jetzt und Sie können 5 Abo-Artikel gratis lesen.
Wenn Sie als Abonnent noch keinen Account besitzen,
registrieren Sie sich jetzt und Sie können sämtliche Artikel lesen.
Das könnte erst wirklich interessant werden, wenn die Mediziner auch kein Latein mehr verstehen und im Pidgin-English ihre "Kunden" abfragen.
Das macht mich immer ranzig wenn mir Expats und Neuschweizer mir als Bioschweizer erklären wollen was ich zutun habe. Fremdsprachen spreche ich nur noch werktags zu Bürozeiten und die nur bei der Arbeit.
Leider werden solche Umfragen viel zu ernst genommen. Uns fehlt das Selbstbewusstsein, das Angehörige anderer Staaten (mit weniger Grund dazu) in hohem Masse haben!
Wir sollten unser Land endlich mal ausmisten und denen die bleiben möchten den Tarif erklären.
Ach,wie sind mir diese jährlichen Reklamationen der Expats egal.Nicht wir,sondern sie haben sich anzupassen.Selbst nach 5-10Jahren weigern sich diese,die Sprache zu lernen.Leider werden sie bes.von den Pharmas und Banken nicht aufgefordert,die Sprache zu lernen,da sich die dortige Chefetage ebenfalls weigert.Firmen,welche Leute einstellen,die nur Bahnhof verstehen,können mich mal.Habe keine Lust,hier dauernd englisch, französisch oder hauchdeutsch zu sprechen! 12:48
Wir Schweizer sind viel zu höflich und freundlich. Vor allem mit einigen Deutschen bei uns. Deren „Ich-weiss-alles,-ihr(Kuhschweizer)-müsst-euch-anpassen“-Art belastet jedes Arbeitsklima. Wer kein Schweizerdeutsch lernen will, nur weil seine Überheblichkeit Angst hat, sich lächerlich zu machen: zurück in den Norden. Es gibt noch genug Deutsche, die einen Job in CH suchen + sich nicht zu schade sind, sich ein bisschen zu integrieren… mit der Sprache fängt es an! 12:42
Konzerninterne Schulungen (Arbeits-/Soz.Vers.-Recht/GAVusw) für Führungskräfte+HR-Leute: Ich starte in leicht preussischem Hochdeutsch: „Ich könnte heute Hochdeutsch sprechen. Werde ich aber nicht. Umgangssprache in Ihrem Job ist Schweizerdeutsch. Also müssen Sie die Sprache zumindest verstehen! Bitte melden, wenn Sie ein Wort nicht verstehen, dann übersetze ich.“ (Wer dann dauernd eine Übersetzung braucht, den verabschiede ich. Mit Info an dessen Chef: Kommunikationsproblem angehen!).
Sie sprechen mit vom Herzen .Diese(Bei uns in der Schweiz) Mentalität ist sowas von Arrogant. Ich mag diese Gummihälse einfach nicht
Dieser Artikel zeigt, wie abgehoben gewisse Personen sind. Sie sind wohl auch überbezahlt. Können sich alles leisten und spotten über Einheimische. Das müssen wir uns nicht gefallen lassen. Ich denke, man muss diesen Menschen helfen, dass sie geerdet werden. Es ist aber auch so, dass wir gut auf die Arbeitsleistungen dieser Schmarotzer verzichten können. Es ist höchste Zeit, Klartext zu schreiben - aber auch zu sprechen. Holen wir uns die Schweiz zurück. "Weniger englische Sprache ist mehr."
Ist doch gut, dass es keine Lobhudeleien gibt über Schweizer Städte. Am Ende drängen sonst noch mehr in unsere Heimat, um diese zu fluten und uns Schweizern die Lebensqualität kaputtzumachen und uns unsere Arbeitsplätze abzunehmen! Gerade Zürich ist ja diesbezüglich als oberlinkes Pflaster Meisterin darin, Ausländer anzuwerben und ihnen den Schweizer Pass schmackhaft zu machen. Aber das hat man halt davon, wenn man Linke wählt!
Lieber solche die motzen, arbeiten und weiterziehen als zufriedene die bleiben und Sozialwerke ausrauben.
Gut beobachtet und zu Papier gebracht Herr Mvh.
Keinem Franzosen würde es in den Sinn kommen in seinem Land eine andere
Sprache als seine Muttersprache zu benutzen. Typisch Schweiz halt. Aus lauter
Angst als Schweizer wahrgenommen zu werden sich verbiegen bis zur Unkenntlichkeit. Landesweiter Mangel an Selbstbewusstsein Resultat des jahrzehntelang durch rotgrüne Meinungsmacher eingeträufeltem Minderwertigkeitsgefühls.
Darum wohl der Drang der Mehrheit des Bundesrates und anderer in die EU, damit sie endlich als Europäer und nicht nur als Schweizer wahrgenommen werden.
Bäumig!