Für Gott und die Juden – oder dagegen
Anzeige
Weltwoche logo
Bild: Illustration: Lev Kaplan

Die Bibel

Für Gott und die Juden – oder dagegen

5 1 1
07.02.2025
Denn so hat ER gesprochen, . . . von den Weltstämmen, die euch beuten: Ja, wer euch anrührt, rührt meinen Augapfel an! (Sacharja 2, 12 Buber) – Der Prophet Sacharja wirkte um 520 vor Christus, als die ersten Israeliten aus dem Exil heimkehren durften. Die Existenz des jüdischen Volkes war erneut bedroht. Sacharja machte seinen Volksgenossen Mut mit Gottes Zusage, er hüte sie wie seinen Augapfel. Der Augapfel sorgt für die Sehkraft und sitzt im Zentrum der Persönlichkeit. Das Wort kommt im Alten Testament nur vier Mal vor. Auch im 5. Buch Mose hütet Gott sein Volk wie seinen Augapfel (32, 10). Dass den Juden diese Sonderstellung zukommt, hat schon immer Unverständn ...
Dies ist ein ABO-Artikel
Jetzt für EUR 5.- im ersten Monat abonnieren
Nur für Neukunden, danach EUR 17.-/Monat und jederzeit kündbar.
Oder einfach einloggen…
Wenn Sie als Nicht-Abonnent noch keinen Account besitzen, registrieren Sie sich jetzt und Sie können 5 Abo-Artikel gratis lesen.
Wenn Sie als Abonnent noch keinen Account besitzen, registrieren Sie sich jetzt und Sie können sämtliche Artikel lesen.
Sie haben schon einen Account? Hier anmelden
Was ist Ihre Meinung?
Bitte beachten Sie die Netiquette-Regeln beim Schreiben von Kommentaren.
Den Prozess der Weltwoche-Kommentarprüfung machen wir in dieser Erklärung transparent.

5 Kommentare zu “Für Gott und die Juden – oder dagegen”

  • dorothee.osterhagen sagt:

    Soll das eine Satire sein, oder glauben Sie wirklich, dass Gott einäugig sei?

    2
    1
  • Michael Wäckerlin sagt:

    Vielleicht nochmals die Bibel studieren, insbesondere das NT.

    0
    0
  • JoeK sagt:

    Vielen Dank Peter Ruch! Die Headline sagt eigentlich alles aus. Ja, und dass Israel eine Zukunft hat, belegt schon die Vergangenheit. Nur peinlich, dass in der gedruckten WW Ihre Kolumne neben dem überflüssigen und primitiven Bahnerth-Sex-Artikel abgedruckt ist.

    2
    1
  • miahausammann sagt:

    Danke, Peter. Der Hass auf die Juden, eine Art "anthropologische Konstante", ist immer ein Kampf gegen Gott. Was die meisten nicht begreifen: Es ist damit gleichzeitig ein Kampf gegen unsere freiheitlichen Fundamentalprinzipien, die - ob einem das nun gefällt oder nicht - alle auf den Ordnungen der Bibel fussen. Die Würde des Menschen, die Gleichheit vor dem Gesetz... alles. Die Juden hassen, heisst die Quelle hassen, aus der wir trinken.

    2
    0
  • carljung sagt:

    Na ja. Die Sonderstellung der Juden beruht darauf, dass zwei Weltreligionen auf jüdischem Fundament ruhen: das Christentum und der Islam. Und natürlich fliessen so Inhalte dieser Stammesreligion in die Weltreligionen ein. Der Bund mit ihrem Stammesgott hat den Juden kein Glück gebracht. Es gibt sie noch, aber ziemlich dezimiert, und ob Israel eine Zukunft hat bleibt fraglich.Ich würde Ihnen von Herzen gönnen, in der alten Heimat friedlich leben zu können.

    0
    1

Schreiben Sie einen Kommentar

Bitte beachten Sie die Netiquette-Regeln beim Schreiben von Kommentaren.
Den Prozess der Weltwoche-Kommentarprüfung machen wir in dieser Erklärung transparent.
Die Weltwoche

Netiquette

Die Kommentare auf weltwoche.ch/weltwoche.de sollen den offenen Meinungsaustausch unter den Lesern ermöglichen. Es ist uns ein wichtiges Anliegen, dass in allen Kommentarspalten fair und sachlich debattiert wird.

Das Nutzen der Kommentarfunktion bedeutet ein Einverständnis mit unseren Richtlinien.

Scharfe, sachbezogene Kritik am Inhalt des Artikels, an Protagonisten des Zeitgeschehens oder an Beiträgen anderer Forumsteilnehmer ist erwünscht, solange sie höflich vorgetragen wird. Wählen Sie im Zweifelsfall den subtileren Ausdruck.

Unzulässig sind:

  • Antisemitismus / Rassismus
  • Aufrufe zur Gewalt / Billigung von Gewalt
  • Begriffe unter der Gürtellinie/Fäkalsprache
  • Beleidigung anderer Forumsteilnehmer / verächtliche Abänderungen von deren Namen
  • Vergleiche demokratischer Politiker/Institutionen/Personen mit dem Nationalsozialismus
  • Justiziable Unterstellungen/Unwahrheiten
  • Kommentare oder ganze Abschnitte nur in Grossbuchstaben
  • Kommentare, die nichts mit dem Thema des Artikels zu tun haben
  • Kommentarserien (zwei oder mehrere Kommentare hintereinander um die Zeichenbeschränkung zu umgehen)
  • Kommentare, die kommerzieller Natur sind
  • Kommentare mit vielen Sonderzeichen oder solche, die in Rechtschreibung und Interpunktion mangelhaft sind
  • Kommentare, die mehr als einen externen Link enthalten
  • Kommentare, die einen Link zu dubiosen Seiten enthalten
  • Kommentare, die nur einen Link enthalten ohne beschreibenden Kontext dazu
  • Kommentare, die nicht auf Deutsch sind. Die Forumssprache ist Deutsch.

Als Medium, das der freien Meinungsäusserung verpflichtet ist, handhabt die Weltwoche Verlags AG die Veröffentlichung von Kommentaren liberal. Die Prüfer sind bemüht, die Beurteilung mit Augenmass und gesundem Menschenverstand vorzunehmen.

Die Online-Redaktion behält sich vor, Kommentare nach eigenem Gutdünken und ohne Angabe von Gründen nicht freizugeben. Wir bitten Sie zu beachten, dass Kommentarprüfung keine exakte Wissenschaft ist und es auch zu Fehlentscheidungen kommen kann. Es besteht jedoch grundsätzlich kein Recht darauf, dass ein Kommentar veröffentlich wird. Über einzelne nicht-veröffentlichte Kommentare kann keine Korrespondenz geführt werden. Weiter behält sich die Redaktion das Recht vor, Kürzungen vorzunehmen.