Regeln und Beziehungen
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Bild: ARNO BALZARINI / KEYSTONE

Die Bibel

Regeln und Beziehungen

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24.01.2025
Das Gesetz wurde durch Mose gegeben, und die Gnade und Wahrheit ist durch Jesus Christus geworden. (Johannes 1, 17) – Dieser Satz klingt zunächst wie ein schroffer Gegensatz. Dieser Eindruck wird noch verstärkt durch das unsympathische Bild, welches die Evangelien von den Pharisäern zeichnen. Doch ehe man über diese Sachwalter des Gesetzes herzieht, sollte man ihre Verdienste anerkennen. Sie waren eine von drei Parteien, die jede ihr eigenes Verhältnis zum mosaischen Gesetz hatte. Alte religiöse Traditionen mit der Gegenwart zu verbinden, ist grundsätzlich anspruchsvoll. Die Sadduzäer schnitten das Gesetz einfach so zurecht, dass es zu ihrer Gegenwart passte. Die ...
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10 Kommentare zu “Regeln und Beziehungen”

  • Bayer sagt:

    Jedes Problem unserer Zeit gründet in einem Verstoß gegen die 10 Gebote bzw. die Regeln der Bergpredigt. Das ist alles. Es wäre so einfach!

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  • in_dubio sagt:

    Ich bin kein Freund des AT. Die zehn Gebote sind zwar hübsch und machen sich als Wandtafel im Flur gut oder in der Lounge, jedoch hat der Erfinder genau gewusst, dass seine Kreation so imperfekt war, dass er explizite Regeln und damit verbundene Strafen benötigte. Halten wir es lieber mit Jesus´s Lehren und unserem gegebenen gesunden Menschenverstand. Leider ist Letzterer in gewissen Kreisen verpönt. Die können dann aber auch nichts mit 10 Geboten anfangen.

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    • singin sagt:

      Die 10 Gebote sind die Grundpfeiler der christl. und jüdischen Religion! Sie umfassen alles, um paradiesische Zustände auf der Welt zu haben:
      1. Du sollst keine anderen Götter neben mir haben.
      2. ... den Namen Gottes nicht verunehren.
      3. ... den Tag des Herrn heiligen.
      4. ... Vater und Mutter ehren.
      5. ... nicht töten
      6. ... nicht ehebrechen.
      7. ... nicht stehlen.
      8. ... nicht lügen
      9. ... nicht begehren deines Nächsten Frau
      10. ..... deines Nächsten Gut.
      Auch Jesus hat sie eingehalten!

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      • wolliku sagt:

        Die 10 Gebote sind nicht "gut". Ich kenne als 2. Gebot "...Du sollst dir kein Bild von mir machen". Die ersten vier Gebote behandeln nur die "Macht Gottes". Erklärt wird uns "wo der Hammer hängt" (G1) In Wahrheit geht es aber um die Autorität der "Stellvertreter Gottes" auf Erden. Es sind die weltlichen oder kirchlichen Fürsten die Gott "kennen" (G2) und Sonntags (G3) dies dem Volk erklären. Wenn das "gut" ist, ist es ja gut, sonst Eltern fragen (G4). Der Mensch ist ein unmündiges Wesen...immer!

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  • JoeK sagt:

    Immer wieder erstaunlich wie P. Ruch aus dem "Vollen schöpft" mit wenig Worten. Chapeau!

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  • singin sagt:

    Mit Ihrer Belobigung der Pharisäer habe ich grosse Mühe, Herr Ruch. Sicher haben sie über die mosaischen Gesetze gewacht und gesorgt, dass sie eingehalten wurden. Aber im NT lesen wir, dass Jesus Christus die Pharisäer scharf angegriffen hat wegen ihrer Heuchelei und Falschheit. Letztlich waren sie die Drahtzieher für Jesu Hinrichtung am Kreuz: Denn er hat dem Volk vor Augen geführt, wes' Geistes Kind diese Gesetzeshüter wirklich waren, und das konnten sie nicht zulassen.

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  • Liam Müller sagt:

    In diesem Sinne war auch einmal „Autonomie“ gedacht. Selständigkeit, Unabhängigkeit sind nur im Rahmen des Gestzten möglich. Also Autonomie = sich einbringen in das Gesetzte. - Leider habe ich massive Zweifel an den neuen und erfundenen und beliebigen Regeln wie sie heute gesetzt werden.

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  • reto ursch sagt:

    Brüssel, EZB, Nato, …und ihre Regeln und Gesetze?? Tja liebe Freunde, alles leere Worthülsen. Tapfere Eidgenossen, keine Macht der Erde kann uns beugen, niemand kann uns brechen, keiner kann uns schaden, …ausser wir lassen es zu. Deshalb, raus aus Schengen und Finger weg von EU & Nato, von den Schlangengruben UNO & WHO sowieso. https://www.youtube.com/watch?v=fLtIJnaiTwE

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