Gianluigi Trovesi, Stefano Montanari: Stravaganze consonanti. ECM 2390 4828600
Wie verhält sich sogenannt zeitgenössische Kunst zu ihrer Geschichte? Die Frage ist alt, sie bewegt nicht nur Theatermacher (und nicht nur die gegenwärtige Diskussion um den Kurs des Zürcher Schauspielhauses), sofern die ihre Arbeit nicht grundsätzlich für voraussetzungslos halten und alles, was älter ist als sie selbst, zum blossen Anlass nehmen für eigene Tänze auf dem Vulkan. Dabei, meine ich, wäre es im Zeichen von «Diversität» doch nicht ganz abwegig, auch «Klassikern» ihre Fremdheit zu belassen, in alte Stücke hineinzugehen wie in ein fremdes Land, und einem mündigen Publikum die ...
Dies ist ein ABO-Artikel
Jetzt für EUR 5.- im ersten Monat abonnieren
Nur für Neukunden, danach EUR 17.-/Monat und jederzeit kündbar.
Oder einfach einloggen…
Wenn Sie als Nicht-Abonnent noch keinen Account besitzen,
registrieren Sie sich jetzt und Sie können 5 Abo-Artikel gratis lesen.
Wenn Sie als Abonnent noch keinen Account besitzen,
registrieren Sie sich jetzt und Sie können sämtliche Artikel lesen.