Weltwoche: Albert Rösti, ich würde gerne mit Ihnen übers Autofahren sprechen – aus persönlicher und politischer Sicht. Womit wollen wir beginnen?
Albert Rösti: Sehr gerne. Vielleicht fangen wir mit dem politischen Teil an, der persönliche ist einfacher. Wobei: Politisch ist es nicht kompliziert, die Frage ist nur, ob die Leute mir glauben.
Weltwoche: Die letzten zwei, drei Wochen habe ich rund 2000 Kilometer auf Schweizer Autobahnen zurückgelegt. Kurz zusammengefasst: Es lief nicht gut.
Rösti: Ja, das kann ich nachvollziehen.
Weltwoche: Von Zürich nach Lausanne beispielsweise und später von da ins Tessin habe ich neun Stunden gebraucht.
Rösti: Das heisst, Sie haben etwa eineinhalb bis zwei Stunden im Stau gestanden. Das ist wahrscheinlich eine ziemlich repräsentative Erfahrung.
Weltwoche: Warum ist es so schwierig, die Strasseninfrastruktur auszubauen?
Rösti: An Ihrem Beispiel sieht man, dass wir einen dringenden Bedarf haben, auszubauen. Gerade auf der Strecke Zürich–Lausanne, da haben wir drei Projekte, über die wir jetzt dann abstimmen. Einige Projekte, beispielsweise Härkingen, sind auch schon genehmigt. Die Möglichkeit, dass Direktbetroffene Einsprachen machen können, macht es aber so schwierig. Das ist legitim, und ich verstehe es auch, wenn etwa Landbesitzer für die Allgemeinheit auf Grund verzichten müssen. Aber die Einsprachen verzögern viele Projekte. Das gilt im Übrigen auch für andere Infrastrukturvorhaben wie Eisenbahnen oder Stromleitungen.
Weltwoche: Ist das Nationalstrassennetz aus den sechziger Jahren noch zeitgemäss?
Rösti: Unsere Vorfahren haben ein fantastisches Netz geplant. Jetzt liegt es an uns, es an das Bevölkerungswachstum anzupassen. Man kann auch nicht pauschal sagen, dass der Ausbau schwierig ist. In den letzten zwölf Jahren hatten wir ein enormes Bevölkerungswachstum, es sind eine Million mehr Menschen im Land, und es besteht ein entsprechend grösseres Mobilitätsbedürfnis.
Weltwoche: Trotzdem ist der Ausbau der Nationalstrassen politisch umstritten.
Rösti: Wir stimmen auch deshalb über ein Referendum ab, weil das Auto jahrzehntelang als etwas gegeisselt wurde, was wegen des Klimaschutzes nicht mehr in unsere Zeit passt. Aber wenn wir in die Zukunft schauen, wird der Verkehr auf der Strasse und auf der Schiene elektrisch sein. Die Technologien sind da: mit Elektro- oder Wasserstoffautos und auch durch synthetische Treibstoffe.
Weltwoche: Hätte ich für meine Schweizreise besser den Zug genommen?
Rösti: Vielleicht hätten Sie dann einfach auf der Treppe sitzen müssen. Zumindest in den Hauptverkehrszeiten kann die Eisenbahn gar nicht kompensieren, was wir auf der Strasse zu viel an Verkehr haben. Und durch die Elektrifizierung sind Umweltargumente gegen das Auto veraltet. Aber sie sind mit ein Grund für den politischen Widerstand gegen Ausbauprojekte der Strasse. Und die Flächeneffizienz der Autobahn ist besser als jene der Schiene. Was man auch wissen muss: Insgesamt investieren wir mehr Geld in den Ausbau der Bahn als in Strassen.
Weltwoche: Was kostet uns der Stau volkswirtschaftlich, und was verursacht der zusätzliche CO2-Ausstoss durch stehenden oder stockenden Verkehr an Kosten?
Rösti: Die Zahlenspielereien sind immer schwierig, aber so viel kann ich sagen: Laut einer neuen Studie der Economiesuisse ist klar, dass weniger Stau weniger CO2-Ausstoss ergibt. Die Ausbauprojekte, über die wir abstimmen, wirken sich also positiv auf die Ökologie und den Klimaschutz aus. Und wirtschaftlich können wir uns den Stau schlicht nicht leisten. Die 48.000 Staustunden kosten laut Astra drei Milliarden Franken jährlich. Die jetzige Situation ist unbefriedigend, und es ist eines Landes mit diesem Wohlstand nicht würdig, wenn es die öffentliche Hand nicht fertigbringt, die notwendige Verkehrsinfrastruktur bereitzustellen.
Weltwoche: Ein beliebtes Argument gegen den Ausbau ist, dass neue Strassen mehr Verkehr anziehen. Was entgegnen Sie?
Rösti: Wir bauen gar keine neuen Strassen. Wenn man von A nach B eine neue Strasse baut, wird das Angebot genutzt, das stimmt. Was wir tun, ist aber bloss, die Kapazität zu erweitern, damit der Verkehr aus den Dörfern und von den Nebenstrassen zurück auf die Autobahnen kommt. Die heutige Situation ist auch für den ÖV belastend. Die Busse, die durch die Dörfer fahren, stehen jetzt dort im Stau. Die Agglomerationen und Städte sollten dem Ausbau zustimmen, denn dort gibt es die meisten Probleme. Darunter leiden Velofahrer, Fussgänger und der Regionalverkehr, der übrigens zur Hälfte mit Bussen bestritten wird. Das alles kann auch nicht im Interesse der grünen Wähler sein.
Weltwoche: Einige Leute, gerade in Ihrer Partei, sprechen bereits vom bevorstehenden Kollaps auf den Nationalstrassen. Ist das zutreffend oder übertrieben?
Rösti: Punktuell kommt es zum Kollaps. Auf Strecken wie Lausanne–Genf oder Zürich–Bern kann das vorkommen, aber das gilt nicht für das ganze Strassennetz. Wir müssen aber handeln, um die Situation zu verbessern. Wenn wir beispielsweise den Fäsenstaubtunnel bei Schaffhausen nicht ausbauen können, wird die Situation dort spätestens dann kollabieren, wenn der Tunnel saniert werden muss.
Weltwoche: Wenn es um das Bevölkerungswachstum geht, hat der Bundesrat keine so sichere Hand für Zahlen, um es vorsichtig auszudrücken. Es kommen einem die Energiestrategie von 2018 oder die Personenfreizügigkeit in den Sinn. Bei beiden Vorlagen waren Sie noch nicht im Bundesrat. Aber was macht Sie so sicher, dass der jetzt geplante Autobahnausbau ausreicht?
Rösti: Man muss wissen: Wir bauen nicht auf Vorrat, sondern um heutige Engpässe zu beseitigen. Die Projekte, um die es geht, planen wir für die nächste Generation. Bis sie realisiert sind, dauert es schätzungsweise bis 2040. Und es kommen weitere Projekte. Der Bedarf wird alle vier Jahre erhoben, und dann werden die nächsten Schritte geplant.
Weltwoche: Die Autobahnen sollen in die Breite ausgebaut werden. Manche träumen von einem Ausbau in die Höhe. Was spricht dagegen?
Rösti: Das wäre kostenmässig eine sehr grosse Belastung und ist auch in Bezug auf den Landschaftsschutz heute schwierig. Wir arbeiten heute mit punktuellen Steuerungsmassnahmen: Tempo 80 bei hohem Verkehrsaufkommen oder die Nutzung des Pannenstreifens, wo dies möglich ist. Und der geplante Ausbau ist sehr gezielt und betrifft bloss 8,8 Hektar Fruchtfolgeflächen. Das ist nicht alle Welt und sicher günstiger als eine Autobahn auf zwei Etagen.
Weltwoche: Wie zuversichtlich sind Sie, dass am 24. November dem Ausbau der Nationalstrassen zugestimmt wird?
Rösti: Ich habe Respekt vor dieser Abstimmung, aber die Bevölkerung hat zuletzt 2016 den Nationalstrassen- und Agglomerationsfonds mit grossem Mehr angenommen. Die Mehrheit fährt Auto und unterstützt den Ausbau. Die Fakten sind auf unserer Seite, die Emotionen beim Thema Auto darf man trotzdem nicht unterschätzen.
Weltwoche: Sprechen wir über Technologie: Die Elektrifizierung des Individualverkehrs stockt, in Deutschland oder in Italien sieht man im Automobilsektor Anzeichen einer Deindustrialisierung. Ein Grund ist das CO2-Absenkprogramm und das drohende Verbrenner-Zulassungsverbot der EU. Im Energiebereich plädieren Sie für Technologieoffenheit, wie sieht es beim Auto aus?
Rösti: Gegen ein Verbot von Verbrennermotoren würde ich mich wehren. Mit den erwähnten synthetischen Treibstoffen können auch Benzinautos künftig CO2-neutral gefahren werden. Ich glaube an den Fortschritt durch Technologie. Wie schnell die Elektrifizierung des Verkehrs aber stattfindet, hängt stark von den Kosten für E-Fahrzeuge ab. Es gilt ausserdem Hürden bei der Ladeinfrastruktur zu überwinden, namentlich bei Mehrparteiengebäuden. Und wir müssen die Unsicherheit bei der Stromversorgung beseitigen, deshalb sollten wir auch da auf alle Technologien setzen.
Weltwoche: Die Autohersteller und -importeure machen sich Sorgen: Nächstes Jahr werden die CO2-Grenzwerte nochmals verschärft, aber die Kunden kaufen die entsprechenden Fahrzeuge nicht.
Rösti: Wir haben den europäischen Absenkpfad in Einklang mit der Autobranche übernommen. Bis 2030 haben wir die gesetzliche Vorgabe, diesen einzuhalten. Ich möchte, dass wir das ohne zusätzliche Steuern und Abgaben erreichen. Das wird sicher noch zu Diskussionen führen. Ich wage aber die Prognose, dass auf lange Frist CO2-neutrale Fahrzeuge auf unseren Autobahnen unterwegs sein werden. Wir bauen die Nationalstrassen nicht auf Vorrat, aber für die Technologien der Zukunft!
Weltwoche: Jetzt doch noch eine persönliche Frage: Wie hat sich Ihre Perspektive auf Land und Leute verändert, seit Sie im Auto meistens hinten rechts und nicht mehr am Steuer sitzen?
Rösti: Eigentlich gar nicht. Am Anfang habe ich es etwas vermisst, selbst am Steuer zu sitzen, weil ich sehr gerne Auto fahre. Ich bin jedoch froh um die Zeit, die ich gewinne, wenn jemand anderes fährt.
Weltwoche: Aber Sie sehen weniger von der Umgebung.
Rösti: Ja, das stimmt. Man merkt erst am Ziel, dass man an einem ganz anderen Ort angekommen ist.
Weltwoche: Wann sind Sie das letzte Mal selbst gefahren?
Rösti: Gestern, aber ich hatte gerade eine Woche Ferien. (lacht)
Weltwoche: Sie sind Mitglied der Regierung, aber im Auto hat meistens ein anderer das Steuer in der Hand.
Rösti: Es heisst zu Recht: Wer führt, fährt nicht; wer fährt, führt nicht. Das habe ich als Motorfahrer in der Armee gelernt. Als Parteipräsident habe ich beides gemacht, das ist nicht optimal. Man ist zu oft am Telefon oder in Gedanken. Einen Chauffeur zu haben, ist zwar ein Luxus, aber das ist wertvoll, um die eigenen Kapazitäten richtig zu nutzen.
Weltwoche: Wie oft stehen Sie als Bundesrat im Stau?
Rösti: Zum Glück nicht so viel, weil ich einen ausgezeichneten Chauffeur habe, der gut plant. Und sonst nehme ich den Zug. Ich versuche immer mit dem zur Situation passenden Verkehrsmittel unterwegs zu sein. Ich gebe aber zu, es hat mit dem Auto auch schon drei Stunden gedauert, von Bern nach Zürich zu gelangen.
Weltwoche: Wie schätzen Sie, gesellschaftlich gesehen, die Bedeutung des Individualverkehrs ein?
Rösti: Das ist der Inbegriff von Freiheit. Ich plädiere dafür, dass man das Verkehrsmittel wählen kann, das einem am besten passt. Das ist ein wichtiger politischer Grundsatz. Wie ich auch über mein Essen selbst entscheiden will.
Weltwoche: Diese Sicht scheint nicht mehr so selbstverständlich zu sein.
Rösti: Es gibt die ganz andere Sicht, dass man den Bürgern aufgrund übergeordneter Ziele vorschreiben will, wie sie zu leben haben. Aber der Staat muss für die Leute da sein, nicht umgekehrt.
Warum müssen durchreisende Ausländer eigentlich keine Maut am Gotthardtunnel bezahlen? In jedem Land mit solchen Tunnels werden hohe Gebühren erhoben. Nur die grosszügige Schweiz hat das ja nicht nötig... Deshalb Herr Rösti, wenn Sie wirklich etwas ändern wollen, dann erheben Sie endlich Mautgebühren für ausländische PWs, die durch den Gotthard fahren wollen!
"Was man auch wissen muss: Insgesamt investieren wir mehr Geld in den Ausbau der Bahn als in Strassen." Richtig: Wir investieren ein Vielfaches in den Ausbau der Bahn als in den Ausbau der Strassen. Ein Vielfaches, was wir in den Ausbau der Strassen (Kapazitätserweiterung) investieren, wird für teuerste Sanierungen ohne Vorteil für den Automobilisten und für Bevorzugung des öffentlichen Verkehrs ausgegeben.
Wer meint, dass es mit diesem Paket an Ausbauten getan sei der irrt gewaltig. Man rechnet ja mit Realisierung bis ca 2041. Auch mit diesen Ausbauten wird die gesamte Anzahl der Staustunden dann drastisch höher sein als heute. Noch bevor ein erstes Projekt realisiert sein wird muss über das zweite diskutiert werden.
Auf was in diesem Artikel nicht eingegangen wird ist die Finanzierung. Automobilisten bringen der öffentlichen Hand viel mehr Geld ein als für den Strassenverkehr ausgegeben wird. Die Nutzer des öffentlichen Verkehrs bezahlen mit ihren Fahrkarten und Abos kaum die Hälfte was der Betrieb kostet. Z.B. zahlt ein Pendler von Luzern nach Bern zur Arbeit pro Fahrt nur ca CHF 9 für die Nutzung der SBB und dazu allenfalls Bus in Luzern und Tram in Bern.
Wenn ihr Politiker nicht endlich, gleichzeitig diese explodierende Zuwanderung stoppt… braucht es KEINEN Autobahnausbau! Weil: es ist sinnlos jetzt x Jahre Bauzeit + Kosten, und in 5 Jahren haben wir 1 Mio. mehr Leute im Land… und wir stecken wieder im Stau. Oder wollt ihr dann anfangen alle Autobahnen 2-stöckig auszubauen? Oder besser jetzt schon? Wachstum bis die ganze Infrastruktur platzt? Löst das Problem: Asylstopp sofort. Familiennachzug (Faktor x!) unbedingt auch.
Endlich haben wir einen Verkehrsminister, der den Namen verdient.
Mehr Strassen enden automatisch in ganz kurzer Zeit auch in mehr Verkehr. Redet doch mal mit den Verkehrsplanern. Dieses ewige "Verbreitern" von Strassen bringt nichts, das muss man endlich verstehen. Das hat nichts mit Umweltschutz oder Wachstumsverhinderung zu tun, sondern es ist Fakt. Wir müssen weiter denken, denn wir brauchen auch andere, zusätzliche Konzepte für den Individualverkehr. Strassenverbreiterungen bringen nur kurzfristig etwas, aber sie fördern die Zersiedelung weiter.
@guidok: Auch der Ausbau der Bahnen erzeugt mehr Verkehr. Das kann niemand leugnen. Die Leute sollten wieder näher am Wohnort arbeiten, Da fahren jeden Morgen 3 Züge voller Pendler von Luzern nach Bern. Und die zahlen für diese Fahrt fast nichts.
Mehr Strassen führen zu mehr Verkehr??? Dann sind Sie auch der Meinung, dass mehr Schulen zu mehr Schülern führen? Ich seh das anders: mehr Einwohner = mehr Verkehr. Viel mehr Einwohner = viel mehr Verkehr. Unsere gesamte Infrastruktur wird - je schneller die Bevölkerung anwächst - an ihre Grenzen geraten. Inkl. Wohnungsbestand! Also: wo liegt die Ursache all dieser Probleme? Vielleicht wird es dann mit der 13-Mio-Einwohner-Schweiz allen klar…
Herr Rösti, empfinden Sie es auch als Freude, stundenlang vor dem Gotthard im Stau zu stehen? Oder nehmen Sie den Helikopter, wenn Sie ins Tessin wollen?
Fragen Sie das die Strassenbau- und Verkehrsverhinderer bei den Grüne und Linken. Diese werden die passende Antwort für Sie parat haben.
Warum müssen durchreisende Ausländer eigentlich keine Maut am Gotthardtunnel bezahlen? In jedem Land mit solchen Tunnels werden hohe Gebühren erhoben. Nur die grosszügige Schweiz hat das ja nicht nötig...
Deshalb Herr Rösti, wenn Sie wirklich etwas ändern wollen, dann erheben Sie endlich Mautgebühren für ausländische PWs, die durch den Gotthard fahren wollen!
@singin: Nennen Sie bitte ein Beispiel wo nur die ausländischen PW's Tunnelmaut bezahlen.
Meines Wissens ist es in Europa nicht erlaubt, ausländische Fahrzeuge zu benachteiligen. Was aber wohl möglich wäre: Autobahnvignette auf 300 CHF setzten. Und jeder Einheimische Steuerzahler kann 250.- auf der Steuererklärung abziehen… Wäre logistisch eine sehr simple Lösung. Und im Vergleich mit den Autobahngebühren in I + F: immer noch sehr günstig!
Auf was in diesem Artikel nicht eingegangen wird ist die Finanzierung. Automobilisten bringen der öffentlichen Hand viel mehr Geld ein als für den Strassenverkehr ausgegeben wird. Die Nutzer des öffentlichen Verkehrs bezahlen mit ihren Fahrkarten und Abos kaum die Hälfte was der Betrieb kostet. Z.B. zahlt ein Pendler von Luzern nach Bern zur Arbeit pro Fahrt nur ca CHF 9 für die Nutzung der SBB und dazu allenfalls Bus in Luzern und Tram in Bern.
"Was man auch wissen muss: Insgesamt investieren wir mehr Geld in den Ausbau der Bahn als in Strassen." Richtig: Wir investieren ein Vielfaches in den Ausbau der Bahn als in den Ausbau der Strassen. Ein Vielfaches, was wir in den Ausbau der Strassen (Kapazitätserweiterung) investieren, wird für teuerste Sanierungen ohne Vorteil für den Automobilisten und für Bevorzugung des öffentlichen Verkehrs ausgegeben.
Wer meint, dass es mit diesem Paket an Ausbauten getan sei der irrt gewaltig. Man rechnet ja mit Realisierung bis ca 2041. Auch mit diesen Ausbauten wird die gesamte Anzahl der Staustunden dann drastisch höher sein als heute. Noch bevor ein erstes Projekt realisiert sein wird muss über das zweite diskutiert werden.
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Wenn ihr Politiker nicht endlich, gleichzeitig diese explodierende Zuwanderung stoppt… braucht es KEINEN Autobahnausbau! Weil: es ist sinnlos jetzt x Jahre Bauzeit + Kosten, und in 5 Jahren haben wir 1 Mio. mehr Leute im Land… und wir stecken wieder im Stau. Oder wollt ihr dann anfangen alle Autobahnen 2-stöckig auszubauen? Oder besser jetzt schon? Wachstum bis die ganze Infrastruktur platzt? Löst das Problem: Asylstopp sofort. Familiennachzug (Faktor x!) unbedingt auch.
Endlich haben wir einen Verkehrsminister, der den Namen verdient.
Mehr Strassen enden automatisch in ganz kurzer Zeit auch in mehr Verkehr. Redet doch mal mit den Verkehrsplanern. Dieses ewige "Verbreitern" von Strassen bringt nichts, das muss man endlich verstehen. Das hat nichts mit Umweltschutz oder Wachstumsverhinderung zu tun, sondern es ist Fakt. Wir müssen weiter denken, denn wir brauchen auch andere, zusätzliche Konzepte für den Individualverkehr. Strassenverbreiterungen bringen nur kurzfristig etwas, aber sie fördern die Zersiedelung weiter.