Es ist auch kompliziert und um alle Fakten herumzuschildern. Politisch korrekt. Mit langen Sätzen. Bei denen, zum Ende gelesen, niemand mehr weiss, worum es am Anfang ging. Die Fifa, mit ihrem reisenden Präsidenten Gianni Infantino drohte in Bangkok, die Schweiz nach 92 Jahren wieder zu verlassen.
Ein weniger komplizierter Versuch. Vor neun Jahren, an einem dunstigen Maimorgen, wurden in Zürich von der Schweizer Polizei im Auftrag der USA sieben hohe Fifa-Funktionäre verhaftet. Es ging um finanztechnische Manipulationen auf amerikanischen Banken, die dem US-Schatzamt und dem Amt für interne Geldbeschaffung, IRS, nicht gefielen, weil Geldwäsche, Korruption vermutet werden konnte.
Einfach gesagt: An diesem dunstigen Maimorgen 2015 verhaftete die Schweizer Polizei auf Schweizer Boden im Auftrag der USA sieben Mitglieder der Fifa, die nach Zürich gekommen waren, um Fifa-Geschäfte zu diskutieren. Die Schweizer Polizei musste diese Verhaftungen vornehmen, eine Nebenfolge davon, dass die Schweizer Politik das Bankgeheimnis eben an die USA verschachert hatte, damit Schweizer Politiker in den USA wieder freundlicher behandelt wurden.
Nun ist es klar. Die Fifa ist eine Organisation, in der die Mehrheit der Mitglieder verdächtigt werden kann, mit Geldwäsche, Korruption zu tun zu haben. Da gibt es jede Menge Nichtregierungsorganisationen, deren Geschäftsprinzip es ist, dies festzustellen. Hauptsächlicher Grund – Armut in der Mehrzahl der Länder, in denen Fussball gespielt wird. Und da Fussball der Grund ist, dass die Fifa existiert, da es ihre Hauptaufgabe ist, die Länder gegeneinander nach nur einem Regelwerk spielen zu lassen, kann die Fifa nicht jedes Land, in dem Korruption vorhanden ist, ausschliessen.
Frankreich, die USA wissen dies. Darum haben Frankreich, die USA der Fifa mit komplizierten Verträgen, politisch korrekt, natürlich, garantiert, ihre Mitglieder nicht zu verhaften, wenn die Fifa ihre Tätigkeiten von der Schweiz in ihre Hoheitsgebiete verlagern würde. Die Fifa eröffnete, beweglich, wie sie mit ihrem reisenden Präsidenten ist, prompt in Paris und Miami Zweigstellen.
Ganz natürliche Konsequenz. Und für jeden verständlich. Zürich hat nichts mit dem Fussball am Hut. Zürich ist eine Genderstadt. Zürich hat, als kleinste Weltstadt, nicht einmal ein Fussballstadion, die Fifa wird Zürich bald verlassen, wenn die nächste berechtigte Anschuldigung wegen Korruption gegen sie erhoben wird. Der Fifa-Hauptsitz kann prima an eine Nichtregierungsorganisation verkauft werden, deren Hauptaufgabe es sein wird, das dritte Geschlecht in der Verfassung von weiterem 200 Ländern zu garantieren. Besser, als seine Mitglieder in Zürich verhaften zu lassen.
Und dies wird nur der Anfang eines Exodus sein, den die bald 10-Millionen-Schweiz erlebt. Folge des so wunderbaren Moralismus, den unsere Politik gratis von der Kirche übernommen hat, aus der es darum immer mehr Austritte von Menschen gibt, die den Teufel weniger respektieren denn die zehn Gebote der Politik, die den Himmel auf Erden versprechen mit ihrer Welt lauter Gutmenschen.
Und nach der bösen Fifa? Die Politik ist mit ihrer Bankenregulierung auf dem besten Wege, die UBS der Fifa folgen zu lassen. Und dann?
Wir haben noch unsere feige Neutralität zu verkaufen, die uns doch nur dazu zwingt, auch mit den Bösen zu sprechen, um Kriege zu beenden.
Gute Nacht, Schweiz.
Wir sehen uns im Himmel wieder.
Ich glaube da kann die Schweiz, oder besser gesagt, Zürich nur profitieren. Einen korrupten und keine Steuern zahlender Verein mehr hier! Bitte sofort wegziehen und für immer wegbleiben!
Erstens zahlt die Fifa Steuern und zweites machen Hotels und Restaurants nicht wenig Umsatz mit ihnen.
Der Bundesrat outet sich schneller denn je zur Kriechtruppe vor fremden Interessen: Bankgeheimnis, Asylmissbrauch, CS/UBS Skandal, Neutralität und Verlust der Eigenständigkeit, Marschrichtung EU. Wie kann der BR nur so einfältig und naiv handeln, und bezahlt mit Steuergeldern der Bürger? Eine grosse Schande: Die Schweiz als Spielball der USA und andern Ver-rückten wie EU, WEF, WHO und UNO. Das machen die Bürger auf Dauer nicht mehr mit.