Es grassiere die Vorstellung, dass die grösste Bedrohung für unser Glück von religiösen Menschen ausgehe. Das sei «absurd», sagt der US-Star-Journalist im ausführlichen Weltwoche-Interview.

«Die grösste Bedrohung für unser Glück sind die Menschen, die sich für Gott halten.» Wer sich für Gott halte, kenne keine Grenzen, «weil man sich für den letzten Schiedsrichter hält, […] für allmächtig. Das ist erschreckend.»

Der erfolgreichste amerikanische Journalist hatte einst als Neo-Konservativer für den Irak-Krieg geworben. Nun gilt er als prominenter Kriegs-Kritiker. «Ich ändere ständig meine Meinung über Dinge», gesteht Carlson.

Es gebe viele Dinge, über die er sich in der Vergangenheit vergeblich Sorgen gemacht habe. Nach 9/11 sei er überzeugt gewesen, dass der Westen am «Beginn eines 500-jährigen Krieges gegen den Islam» stehe. «Aber so hat es sich eigentlich überhaupt nicht entwickelt.»

Die Golfaraber, mit denen er im Laufe der Jahre zu tun gehabt habe, seien «viel toleranter als der durchschnittliche weisse, säkulare Linke in Amerika».

Das ausführliche Gespräch lesen Sie in der aktuellen Ausgabe der Weltwoche.