Wenn die Sozialwissenschaften und Geisteswissenschaften an den amerikanischen Universitäten überleben sollten, so verdanken sie das dem Präsidenten – Donald Trump.

In seinem Kampf gegen die Wokeness hat er jetzt ihre Geburtsstätte ins Visier genommen: die Orchideenwissenschaften, die man leicht an der Bezeichnung «Studies» erkennen kann. Dort werden nun schon seit Jahrzehnten Fantasieprobleme wie «struktureller Rassismus», «toxische Männlichkeit» und «weisses Privileg» diskutiert.

Es bleibt allerdings nicht bei der Phantomdiskussion, sondern die Studenten werden auch in entsprechende «Sensitivity-Trainings» gezwungen. So ist nicht nur eine hypersensible und hypermoralische Schneeflocken-Generation gezüchtet worden, sondern es hat sich auf dem Campus auch eine unheilvolle ideologische Allianz zwischen Antikapitalismus, Antisemitismus und Wokeness gebildet.

Trump hat den einfachsten und wirkungsvollsten Weg gewählt, um diesen faulen Zauber zu stoppen: Er streicht den Universitäten die Gelder. Das wird sicher so geschehen, dass die Mint-Fächer ungestört weiterarbeiten können, das grosse Geschwätz der woken «Humanities» aber auf leise gestellt wird.

Das Problem, das Trump so entschlossen angeht, ist kein rein amerikanisches. In England und Deutschland kann man das Gleiche beobachten.

Wir haben es hier mit einem Strukturproblem der Bildungsanstalten der westlichen Welt zu tun. Die Schüler und Studenten erleben überlange Ausbildungszeiten ohne Realitätskontakt, und das verwandelt vor allem die Universitäten in wahre Treibhäuser der Weltfremdheit.

Und da sie politisch von den Linken indoktriniert sind, treten Gesinnung und Haltung an die Stelle von Leistung und Kompetenz. So entsteht eine woke Trash-Elite, die in regierungsnahen Medien, NGOs und Bildungsanstalten Verwendung findet. Auch wir brauchen einen Trump.