Linke und rechte Denkweise
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Bild: KAY NIETFELD / KEYSTONE

Thilo Sarrazin

Linke und rechte Denkweise

Man sollte die Sache immer selbst gründlich durchdenken.

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14.03.2025
Für meine Kritik an kulturfremder Masseneinwanderung und an der für eine Demokratie riskanten Mentalitätsprägung durch die Religion des Islam habe ich von links viel empörte Ablehnung und von rechts sehr viel Zustimmung erfahren. Auch meine Einschätzung, dass es beim Menschen bis auf ganz wenige Ausnahmen nur zwei biologische Geschlechter gibt und der Mensch das ihm zugefallene Los der Natur erdulden muss, er sein Geschlecht also nicht frei wählen kann, wird vor allem auf der rechten Seite des politischen Spektrums geteilt. Dasselbe gilt für meine Überzeugung, dass die menschliche Gedankenfreiheit und das Recht, sich entsprechend zu äussern, möglichst wenig durch politische und ge ...
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13 Kommentare zu “Linke und rechte Denkweise”

  • meinungsfrei sagt:

    Nicht nur selbst denken. Und das meine ich ernst. Sich mit anderen besprechen. Das ist gut.

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  • jchorst sagt:

    Trump ist doch nicht autoritär. Sein erklärtes Ziel ist es, den Einfluss des Staates, also seinen eigenen und vor allem den des "deep state", auf die Bürger so weit wie möglich zu verringern. Deswegen versteht sich ja auch Milei mit ihm: Die beste Herrschaft ist keine Herrschaft.

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  • Meinrad Odermatt sagt:

    Mit jenen Konservativen, die eine Neigung zum Autoritären und zur Bewunderung starker Führer haben, teile ich offenbar die Abneigung gegen kulturfremde Masseneinwanderung und Wokismus jeder Art. Das hat aber nichts miteinander zu tun, denn die «Bewunderung» gilt nur dem Willen, das nationale Eigentum zu schützen. Mit offenen Grenzen geht das nicht und wenn man keine Gefahr in der islamischen Religion sieht, WILL man dies auch nicht. Die NATO Erweiterung war der wahre Angriff - auf Russland!

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    • Meinrad Odermatt sagt:

      Vom «anderen Ende» her gedacht, sieht es so aus, dass «Nichtstun» seitens Russland zu irreversiblen und mittelfristig fatalen Konsequenzen für Russland geführt hätten. Und genau das war die Absicht. Jetzt von einem boshaften «unprovozierten Angriffs-Krieg» zu reden ist eine propagandistische Schutzbehauptung um von der rücksichtslosen diabolischen Wahrheit abzulenken. Auch Putin wollte diesen Krieg nicht...

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  • Felix M.B. sagt:

    Demnach wäre als z.B. eine Sahra Wagenknecht eher auf der rechten Seite des politischen Spektrums zu verorten?

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  • marcel.bertschi sagt:

    Als ich vor mehr als 10 Jahren mit einer Gruppe von Kriminalisten nach Kiew reiste, konnte ich - ich war damals I. Staatsanwalt des Kantons Zürich - mit einer Leitenden Staatsanwältin der Ukraine diskutieren. Sie erklärte mir, dass sie ihren Posten umgehend verlieren würde, wenn sie es wagen würde, gegen einen ukrainischen Oligarchen ein Strafverfahren zu eröffnen. Die Korruption sein kaum zu bekämpfen. Sie grassiert heute noch! Die Ukraine ein Rechtsstaat? Zweifel wären angebracht!

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  • freigeist sagt:

    Der von Sarrazin konstruierte Zusammenhang von rechtem Denken und sympathisieren mit Trump und/oder Putin ist nicht zwingend. Es gibt genug Konservative, die den Autokrat Putin nicht toll finden. Dass Trump Selenskyj öffentlich auf den Boden der Realitäten geholt hat, war auch nicht abstossend, sondern ehrlich. Auch Selenskyj ist mittlerweile ein autoritärer Autokrat in einem Land voller Oligarchen und Korruption.

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  • oti000 sagt:

    Auch ich sehe als Ursache der rotgrünen Naivität, dass eine gesamtheitliche Betrachtung inkl. unideologischer Analyse der Konsequenzen fehlt.

    Ob das der Unfähigkeit geschuldet ist oder man einfach Angst vor nicht ideologiekompatiblen Erkenntnissen hat, weiss ich nicht.

    Zu Putin/Trump
    Eine gesamtheitliche Betrachtung , die sowohl den zeitlichen als auch den räumlichen Kontext von Ereignissen berücksichtigt, ist mM nach auch die Geopolitik betreffend nötig.

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  • Retnug sagt:

    Meine Achtung vor dem logischen und klar denkendem Verstand von Sarrazin bekommt hier einen Dämpfer.
    Woher bezieht er den "Hass von Putin auf Selensky"? Umgekehrt wird es deutlich!
    Woher die Fehleinschätzung des Gesprächs im Oval Office?
    Meiner Einschätzung nach sagen die Fakten etwas anderes.

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    • spaetaberdoch sagt:

      Da muss ich Ihnen beipflichten. Herrn Sarrazins Sicht der Dinge teilte ich bisher im Wesentlichen. An diesem Punkt nun kann ich seinen Erkenntnissen nicht mehr folgen. Sein Versuch, eine exklusive Perspektive zu vermitteln, hat bei mir keinen Erfolg. Nicht, weil hierzu die Vorstellungskraft fehlt, sondern weil hier bewährte, auf Beobachtung und Erfahrung basierende Regeln entwertet werden. Nicht alles muss neu und anders gedacht werden.

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    • Bernd71 sagt:

      Herr Sarrazin sollte seinen Wunsch nach dem intensiven Durchdenken einer Sache selbst beherzigen, Dann wüsste er, dass "aggressiv" beispielsweise Herr Merz ist ??

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  • didatsch sagt:

    In der Tat wirken diese Worte überheblich. Der Versuch eine Position der Mitte zu skizzieren misslingt. Es mag ja links wie rechts tumbe Einstellungen geben. So einfach ist es aber dennoch nicht. Putin und Trump wird es bei uns nicht geben, das ist kulturell bedingt. Es gibt Alternativen zur aktuellen Politik und die stehen derzeit eher rechts. Lassen Sie sich das von einem ehemaligen SPD -Wähler sagen.

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  • weidinger sagt:

    Auch wenn Putin so gefährlich und imperialistisch wie die USA wäre, würde ich keinen dritten Weltkrieg riskieren. Lieber 100 Stunden reden als eine Stunde schießen.

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