Die Union prüft laut einem internen Positionspapier die Wiederinbetriebnahme der sechs zuletzt abgeschalteten Kernkraftwerke in Deutschland. Voraussetzung sei, dass eine fachliche Überprüfung den Weiterbetrieb als technisch machbar und wirtschaftlich sinnvoll einstufe, berichtet das Handelsblatt.

Sollten die Betreiberunternehmen einen Weiterbetrieb ablehnen, «soll geprüft werden, inwieweit dies durch eine Bundesgesellschaft als Neueigentümer verantwortet werden kann».

Die Pläne knüpfen an die laufenden Koalitionsverhandlungen an. Die Union fordert demnach eine schnelle Bestandsaufnahme zum Rückbaustand der Anlagen. Bis dahin solle der Rückbau gestoppt werden – möglichst freiwillig durch die Betreiber.

Die SPD lehnt eine Rückkehr zur Kernkraft ab. Mehrere Betreiber hatten sich ebenfalls kritisch geäussert.