US-Präsident Donald Trump hat ein weitreichendes Zollpaket vorgestellt, das die transatlantischen Wirtschaftsbeziehungen massiv belasten dürfte. Künftig sollen auf alle Importe aus der Europäischen Union in die Vereinigten Staaten pauschale Zölle in Höhe von 20 Prozent erhoben werden. Dies sei ein Teil der «reziproken Zölle», wie Trump erklärte – eine Reaktion auf angeblich überhöhte Importabgaben seitens der EU. Die Strafzölle treffen auch zahlreiche andere Länder – darunter China mit 34 Prozent und die Schweiz mit 31 Prozent.
LIBERATION DAY RECIPROCAL TARIFFS 🇺🇸 pic.twitter.com/ODckbUWKvO
— The White House (@WhiteHouse) April 2, 2025
Mit dem Schritt will die Regierung Trump nach eigenen Angaben die Produktion in den USA stärken. «Sie zocken uns ab. Es ist so traurig, das zu sehen», sagte der US-Präsident. Den Tag seiner Ankündigung erklärte Trump zum «Liberation Day» – zur Befreiung der US-Wirtschaft von ausländischer Ausbeutung.
Die wirtschaftlichen Folgen könnten gravierend sein. Trumps Zollpolitik zielt darauf ab, US-Firmen davon abzuhalten, im Ausland zu produzieren – doch die höheren Importpreise dürften letztlich auf die amerikanischen Verbraucher übergehen. Experten rechnen mit steigender Inflation. Der Präsident des Bundesverbands Grosshandel, Aussenhandel, Dienstleistungen (BGA), Dirk Jandura, warnt bereits vor Umsatzeinbussen und Arbeitsplatzverlust in Deutschland: «Ich sage es ganz offen: Das werden wir spüren.»
Der US-Senat hat die Massnahmen mit knapper Mehrheit gebilligt. Finanzminister Scott Bessent warnte betroffene Staaten vor Vergeltungsmassnahmen.
Das Thema ist 50 Jahre alt, moderat mit "Buy American" und jetzt mit Ansage ! Trump will heimische Produktion. D hat sich bequem am US Wohlstand genährt ohne den Binnenmarkt zu stärken. Trump geht es um Arbeit im Sinne von Arbeit, das hat D vernachlässigt und wird uns um die Ohren fliegen.
Das ist eine US-amerikanische Entscheidung! Sollte die präsentierte Liste stimmen, dann sind die Zölle mehr als gerechtfertigt! Haben sich die US-Amerikaner über den Tisch ziehen lassen? Freihandel ist bis zu einem bestimmten Punkt sinnvoll. Zolleinnahmen können einen Teil der Staatsausgaben decken und somit private Haushalte steuerlich entlasten. Abschliessende Frage: Was haben die Europäer mit all den Zolleinnahmen gemacht? Soziale Umverteilung???
Strafzölle für die EU-Länder von 20% sind gerecht da die EU ja auch hohe Abgaben für Importe au den USA fordern. Deutschland z.B. 19% plus allfällige weitere Zölle.
Warum wird hier nicht auf die von Trump aufgeführte Liste eingegangen. Stimmt das dort dargestellte?
Die Politik in der EU ist fatal: Marktabschottung durch Regulierungen aller Art bei gleichzeitigen Einfuhrzöllen. Die wirtschaftlich übelsten Unarten des Nationalismus kehren wieder, nun auf Staatenverbundebene ...
Solange die Summe aller Abgaben auf US-amerikanische Exporte in die EU höher ist, als das, was Trump jetzt aufschlägt, ist es besser, nichts zu tun. Also keine neuen oder höheren Zölle. Jede Erhöhung als Gegenreaktion im Affekt macht es nur schlechter für Wirtschaft und Konsumenten. Eher muss man in die andere Richtung denken: In Verhandlungen Minderungen von Zöllen anbieten, wenn das umgekehrt auch geschieht. Aber die Reaktionen der EU-Spitzen waren wie gewohnt hochemotionale Reflexe.
Der nächste Streich folgt sogleich … am Wochenende werden massive Steuersenkungen auf privatem Erwerbseinkommen verhandelt. Und das gute dabei ist, dass selbst Demokraten das nicht ganz ‚uncool‘ finden.
Eine Sache sehe ich schon seit längerer Zeit als falsch an. Europa lässt sich vieles US-amerikanische aufzwingen: ein Computer-Betriebssystem, sogenannte soziale Internet-Plattformen. Da hätte man schon längst eigene Programme/Systeme entwickeln müssen, um sich unabhängig zu machen. War wohl nichts, weil weite Teile der EU-Politkaste korrumpiert sind und wohl hier und da von Microsoft geschmiert wurden. Washington hat sich selber deindustrialisiert, wo man noch technisch kompetent ist, ist die N
Den Schmarotzern wird jetzt der Marsch geblasen.
Hahahahahaha.
Vielleicht hätte es auch geholfen, wenn Herr Trump nicht andauernd durch unsere Politiker, MSM und deren betreut denkenden Jüngern aufs übelste beleidigt und diffamiert worden wäre....Er hat noch sehr viele offene Rechnungen!
Die Ukrainer sind Söldner der USA ihr Krieg gegen Russland, der seit Brzeziński in der US-Politik in Planung war. Dementsprechend wurden diese Soldner mit militärischen Mitteln von USA ausgerüstet. Nach 3 Jahren Krieg ist das Lad verwüstet und hat eine hohe Anzahl an Toten zu beklagen. Als Dank der USA soll nun das Land ausgeplündert und der Bodenschätze. von den Amis beraubt werden. Diese Leichenfledderei der Amis ist die letzte große Schweinerei.Jetzt soll der Rest der Welt gemolken werden.
Beispiel Deutsche Autos in die USA hatten ca. 9% Aufschlag (4,5% plus SalesTax 3...7% je nach Staat), US-Autos nach Deutschland aber 29% Aufschlag, also 20% mehr - weshalb ist das eigentlich nie jemandem gross aufgefallen - "Zoll-Krieg" ist das insofern nicht
Wobei da noch zu berücksichtigen ist, dass die Mehrheit, der in den USA verkauften deutschen Autos, schon in den USA produziert werden.
Wieder so eine aufgeregte Hysterie! Es ist doch schon seit langem bekannt, daß Trump die Zölle anheben wird. Er will einen fairen Zoll- und Handelsverkehr. Er will einfach , daß sich die Zölle angleichen!
Unsere eigene Lobbyisten-Regierung erhebt ja bereits Zuschläge von mehreren Hundert Prozent für die Einheimischen auf z.Bsp. Pharmaartikel!!! Vor der eigenen Türe putzen...
Wenn ich aus den USA etwas bestelle kommen rund 22% zum Gesamtpreis ikl. Versand drauf - die Amerikaner müßten nun also 39% mehr zahlen. Das Problem der USA hat nichts mit EU Dumpingpreisen zutun sondern das in den USA gefertigte Produkte - insbesondere Consumer-Produkte - of qualitativ/optisch nicht mithalten können. Die USA haben vor 30 Jahren angefangen große Teile der Produktion und Entwicklungsleistung in Niedriglohnländer auszulagern zwecks Gewinnoptimierung - das Rückrollen wird schwer.
Also ich habe Holzarbeiten aus den USA (DoggiRanp). An die Qualität kommt kein deutsches Fabrikat Ran.
Im Gegenteil, in Deutschland produzierte Produkte werden von der Qualität immer schlechter, kosten aber immer mehr
Nun hat SPON immerhin den Ansatz einer Recherche versucht. Trumps Zahlen sind offensichtlich das Verhältnis von US - Export zu Import bei den verschiedenen Staaten.
Da von deutschen Politikern niemand das Wort "reziprok" versteht - oder nicht verstehen will - hier die Definition: reziprok bedeutet "gegenseitig". Auf Trump's Tabelle kann man leicht erkennen, daß die USA im Durchschnitt nur die Hälfte der Zölle erheben, wie andere Länder, was bedeutet, daß die Welt in den USA ihre Waren viel billiger anbieten kann, als umgedreht die USA ihre Waren in die Welt exportieren können. Das ist unfair & UNGERECHT - und darum will Trump das fair ausbalancieren.
Das glaubt doch kein Mensch, dass die Schweiz auf US-Waren 61 Prozent Zoll erhebt.
Wenn der Markt offenbar die Waren aus den USA nicht genug schätzt, dann liegt es auf der Hand, dass Zölle auch nicht helfen werden. Globale Wirtschaft heißt bei Trump offenbar, nur Einkäufe in den USA zu deren Konditionen sind eine globale Wirtschaft. Die USA haben Jahrzehnte lang den Rest der Welt gezwungen, bei ihnen einzukaufen. Damit dürfte ket]t schlusssein
Wieso lügt ihr Trumpanhänger für euren Helden auf Kosten der Schweiz?
Es sind keine reziproken Zölle, die Schweiz erhebt keine 61% Zölle auf US Produkte.
Unglaublich, wie die Trumpanhänger von der Weltwoche ihren Messias verteidigen...
Reciprocal Tariffs=gegenseitige Zölle. Das Schild ist vom DOGE und weist lediglich die jetzigen Zölle auf. 61% Schweiz auf Schweizer Produkte und 31% umgekehrt. Ihr werdet vorgeführt!
"61% Schweiz auf Schweizer Produkte". Wenn Sie posten, sollten Sie sich genau ausdrücken (können). Was soll denn dieser unsinnige Satz?
Für die Amerikaner sind 61% Zölle auf schweizer Produkte verhängt. (Seit Jahren). Und umgekehrt 31% Zölle. Mit diesem Schild das Trump hält, zeigt er die Ungleichhalt auf.
Unsere Politiker denken nur bis zur nächsten Legislaturperiode.
Wichtige Leistungen wie Medikamente werden nicht mehr im Land hergestellt, sondern in China.
Trump versucht zu erreichen, dass wichtige Schlüsselindustrie im Land produziert. So wird die USA, über einen längeren Zeitraum geplant, unabhängig sein.
Die EU versucht grade alles, um einen Krieg mit Russland vom Zaun zu brechen.
Geschieht das, bricht der EU-Markt weg. Aber die USA ist dann markttechnisch eigenständig.
Mal abgesehen davon, dass die Importzölle plus USt auf aus USA eingeführte Waren tatsächlich unverschämt sind - Trump also richtig liegt - ist es doch für unsere Politiker ein Segen:
Wie bei den Energiepreisen, wo man Putin verantwortlich macht, anstatt völlig verfehlte Energiepolitik, kann man nun das Versagen in der Wirtschaftspolitik auf Trump schieben.
Wem es nicht um das Wohl des Volkes geht - und das sind wohl die Meisten - den freut die Ausrede.
Führen Sie doch mal die Zahlen auf... ach, wollen Sie nicht? Weil sie halt ihrem Märchen wiedersprechen...
Das ihr Trumpanhänger für euren Messias sogar lügt und die Schweiz opfert... uff...
Trump stellt die Schweiz auf dieselbe Stufe wie China, Taiwan und Vietnam. Und zeigt Gnade mit seiner verhassten EU. Jetzt sind unsere Oelgötzen in Bundesbern gefordert! Ahne, dass sie in Washington nicht einmal empfangen werden. Die ganz Situation haben uns die Linken eingebrockt: immer höhere Steuern (und Zölle), damit wir unseren Sozialstaat stärken und ausbauen können! Bekanntlich ist die SVP für tiefere Steuern.
Es gibt ein zweites Gesicht von D, das Jammern ! Zwischen 1966 und 2009 hat das Land 6x gejammert und ist bis heute gestärkt aus den Krisen gegangen. Es wird wieder Viele ? treffen, Andere profitieren, so ist das im Kapitalismus.
Unser Freund: Amerika (?). Warum machen andere grosse Staaten diese freundliche und hilfreiche Geste nicht? Wäre es denn nicht eine tolle Sache, wenn China, Russland, Brasilien, Kanada, Australien, auch Japan, Taiwan, usw. endlich solche guten und uneigennützigen Taten vollbringen würden? Nun haben wir endlich einen Staatsmann, der dies alles tut. Hurra, wir gehen dem Paradies entgegen! (Da sieht man, wie Russlands Putin, Chinas Xi und weitere, nur grausame, egoisitische Präsidenten sind).
Wir müssen zuerst wissen, wie sich die 61% Unfairness berechnen. Denn Handelshemmnisse und Manipulation der Währung könnten die wichtigsten Gründe sein. Erst danach kann entschieden werden, ob und wie man dagegen vorgeht.
Kampfmassnahmen oder eine Anbindungen an Zölle, welche die EU erheben werden, bringen der Schweiz rein gar nichts, ausser noch höhere US-Zölle.
Erst analysieren, danach denken, und erst zum Schluss handeln.
Auch das geht vorüber! …wussten schon Martha Mumenthaler & Vrenely Pfyl. Wenigstens zeigt es uns das Versagen der hochgelobten Schweizer Diplomatie und zu was der Irrsinn „Bundes-Bern“ noch im Stande zu leisten ist. Ein Armutszeugnis für den überbezahlten Irrsinn „Bundes-Bern“ und ein wahrer Vorgeschmack auf das, was uns der Kolonialvertrag noch bringen wird. Deshalb ein fettes Nein zum Kolonialvertrag, raus aus Schengen und Finger weg von EU & Nato. https://www.youtube.com/watch?v=ttryDS-5vMY
Sorry, aber hier konnte keine Diplomatie helfen. Hier geht es um Strategie und Ideologie. Die Strategie der USA ist klar: sich rüsten für einen nächsten Weltkrieg. Und den besteht man nur, in dem man seine Import-Abhängigkeit reduziert. Die USA sorgen für sich vor. Europa, vor allem die EU, steht mit offenem Mund herum, statt ebenfalls zu handeln und sich unabhängiger von China zu machen.
Heute kann sich kein Land der Welt mehr importunabhängig machen und auc hnicht mehr exportunabhängig.
Sobald ich die Zeilen "Experten rechnen mit..." höre, schalte ich innerlich ab.
Wann haben sich die "Experten" in den letzten 10 Jahren mal NICHT geirrt?
Abwarten und Tee trinken.
Trump wird es schon als Erfolg sehen, dass die Welt sich aufregt! Aber er hat natürlich recht, Zölle und Steuern sind gerade auch in der EU das Mittel zur Ausbeutung der arbeitenden Bevölkerung. Wenn die EU die Zölle streicht und die Steuern senkt, wird das den Wasserkopf und die Bürokraten treffen, nicht aber die arbeitende Bevölkerung. Im Mittelalter war es die Zehntherrschaft, oft nur 1 Prozent. Heute sind es 50 Prozent und mehr, die an den Staat gehen.
Der ewige Freund der USA Roger Köppel müsste nun einen AHA-Effekt haben: Wird er ihn haben?
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Die USA hat der Schweiz noch vor der EU am Meisten geschadet. Bankgeheimnis, Milliarden aussergerichtlicher Strafen für Schweizer Firmen und nun zur definitiven Klarstellung noch diese Zölle!
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Und zum Bankgeheimnis: Naiv wie unser Wirtschaftsführer sind, wagt keiner die Doppelmoral dieser Guten anzuprangern. Für ein Bankkonto oder die Firmeneröffnung in Daleware braucht es eine schlappe Driver Licence.
rk soll einen Aha-Effekt haben? Das ist lustig. Er ist jetzt bereits am Rumschwurbeln und am Versuchen, diesen Zollkrieg seines Über-Idols trump schönzureden und die Schuld, wie immer, der bösen bösen EU in die Schuhe zu schieben. Und den dummen, naiven Schweizer Politikern. Die ja gem rk den russischen Friedensengeln den Krieg erklärt haben, weil sie sich an den Sanktionen der gesamten zivilisierten Welt gegen die russ. Mörderbande beteiligen..
OECD-Mindeststeuer nicht vergessen! Das Problem ist nicht die USA, sondern der geistig umnachtete, rückgratlose Irrsinn "Bundes-Bern" und die naiven, verblödeten Gutmenschen in unseren eigenen Reihen! Als kleine Schweiz sollten wir uns nicht anaßen die grosse weite Welt zu heilen! https://www.youtube.com/watch?v=-jeIG2hOWLw
Die Politik in der EU ist fatal: Marktabschottung durch Regulierungen aller Art bei gleichzeitigen Einfuhrzöllen. Die wirtschaftlich übelsten Unarten des Nationalismus kehren wieder, nun auf Staatenverbundebene ...
Laut Weltwoche soll Trump ja das beste sein, was der Welt passieren konnte.
Gem rk ist „trump eine Riesen-Chance für Europa u die CH“! Und es ist die Schuld der bösen EU, dass wir nun diese Strafzölle aufgebrummt bekommen!Die USA,wenn ein Republikaner Präsident ist,seien der beste Freund der CH, gem. Sportjournalist und Bibelerklärer köppel.Man könnte sich totlachen.Die USA,wie russland ein Drittweltland,führen spätestens seit 1998 eine äusserst aggressive und feindliche Politik gegen die CH.Und rk weiss nicht mehr,wie er gleichzeitig trump u putin glorifizieren soll
Die USA und Russland sind also Dritte Welt Länder, wie Sie in Ihrem „äußerst sachlichen“ Kommentar anführen? So, so. Wo haben Sie Ihre Erkenntnisse her? Aus der Bäckerzeitung?
Die Weltwoche hat in den meisten Fällen eben den Durchblick. So auch in diesem. Außerdem, was ist an der Erhöhung der Einfuhrzölle durch die USA falsch? Bei nüchterner Betrachtung ist diese Erhöhung gerecht (siehe Tabelle im Artikel). Es steht der EU ja frei, ihre Einfuhrzölle zu senken, um wieder eine Senkung der US-Zölle zu erreichen.
Das ist eine US-amerikanische Entscheidung! Sollte die präsentierte Liste stimmen, dann sind die Zölle mehr als gerechtfertigt! Haben sich die US-Amerikaner über den Tisch ziehen lassen? Freihandel ist bis zu einem bestimmten Punkt sinnvoll. Zolleinnahmen können einen Teil der Staatsausgaben decken und somit private Haushalte steuerlich entlasten. Abschliessende Frage: Was haben die Europäer mit all den Zolleinnahmen gemacht? Soziale Umverteilung???
Ich sehe nicht, wie durch Zollgebühren Privathaushalte entlastet werden: Wenn ich als Privatmann ein Produkt aus dem Ausland kaufe, dann muss *ich* doch den Zoll bezahlen! Und Händler werden die Gebühren entsprechend an die Endverbraucher weitergeben. Es profitiert also nur derjenige, bei dem die Gebühren landen: Der Staat. Und als Nimmersatt wird der deswegen keine anderen Steuern senken.
Danke für Ihre Hinweis. Wenn das so wäre, wie Sie schreiben, weshalb hat die Schweiz weit höhere Einfuhrzölle als die USA? Bei uns ist die steuerliche Belastung für Privathaushalte deutlich tiefer als in den USA. Vom Freihandel profitieren primär global tätige Konzerne. Haben Sie sich schon mal gefragt, weshalb es immer mehr Superreiche auf der Welt gibt?
Na ja - es gibt ja nicht *nur* die Mehrwertsteuer und Zölle - da könnte ich Ihnen als Deutscher einiges erzählen, wie man uns zur Kasse bittet!
Die Zeit des Saugens der amerikanischen Kuh ist vorbei. Jetzt ist es für alle an der Zeit, sich ein wenig zu lutschen. Handelsabkommen sind nur dann gut, wenn sie fair sind. Es ist klar, dass Europa seinen Kopf gegen die Gummiwände schlagen und schreien wird, aber das wird ihnen nicht helfen. Es hilft ihnen auch nicht, sich wie Elefanten am Schwanz am Rüssel festzuhalten, denn sie sind einfach Zwerge gegenüber Amerika, das sie lang ausgenutzt haben.
Die USA erheben eineinhalb mal höhere Zölle auf die Schweiz, als auf die EU. Da werden die begeisterten Trumpisten bei der Weltwoche aber grosse Augen machen.
Sowohl die Schweiz als auch die EU haben unter Einbezug der Dienstleistungen gar keinen Handelsüberschuss. Das dürfte Trump aber herzlich egal sein.
Strafzölle für die EU-Länder von 20% sind gerecht da die EU ja auch hohe Abgaben für Importe au den USA fordern. Deutschland z.B. 19% plus allfällige weitere Zölle.
Eine Art Mehrwertsteuer wird ja in den USA sicherlich auch erhoben, und die wird bei einheimischen Produkten hier auch aufgeschlagen.
Es gibt eine Art Mehrwertsteuer, Sales Tax, allerdings wird diese vom Bundesstaat (Delaware kennt diese z.B nicht) und nicht von der USA erhoben. Könnten wir ja auch einführen. Im Kanton Zug etc. wäre diese entsprechend tief, dafür in anderen (denke da an die Nehmerkantone) wahrscheinlich höher.
Naja, die Einfuhrumsatzsteuer nimmt als Bemessungsgrundlage den Zollwert, so daß also USt auch auf Zoll und Transportkosten gerechnet werden, womit wir bei einem PKW nach D also bereits mindestens bei 30,9% landen.
Das Thema ist 50 Jahre alt, moderat mit "Buy American" und jetzt mit Ansage ! Trump will heimische Produktion. D hat sich bequem am US Wohlstand genährt ohne den Binnenmarkt zu stärken. Trump geht es um Arbeit im Sinne von Arbeit, das hat D vernachlässigt und wird uns um die Ohren fliegen.
Warum wird hier nicht auf die von Trump aufgeführte Liste eingegangen. Stimmt das dort dargestellte?
Das wäre in der Tat interessant. Ob die WW dies mal recherchieren könnte? Zumindest sind die Zahlen ja Durchschnittswerte über alle Produkte - die in einem Land aber unterschiedlich besteuert werden (z.B. in D: Pickups mit 22%, "normale" Autos mit 10%). Wie wird dieser Durchschnitt berechnet? Wie aussagekräftig ist er?
Die ww soll was recherchieren? Ich mag Ihren Sinn für Humor, Michel! rk liest weiterhin nur NZZ-Artikel vor und verbreitet ansonsten kreml-Propaganda. Zwischendurch feiert er Diktatoren wie Erdogan und putin ab, wenn er nicht gerade trump, „den besten Freund der CH“ glorifiziert. Und die Nazi-Ukr und die böse EU basht und verleumdet.
in Ihrem Alias fehlt glaub noch eine 6
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Solange die Summe aller Abgaben auf US-amerikanische Exporte in die EU höher ist, als das, was Trump jetzt aufschlägt, ist es besser, nichts zu tun. Also keine neuen oder höheren Zölle. Jede Erhöhung als Gegenreaktion im Affekt macht es nur schlechter für Wirtschaft und Konsumenten. Eher muss man in die andere Richtung denken: In Verhandlungen Minderungen von Zöllen anbieten, wenn das umgekehrt auch geschieht. Aber die Reaktionen der EU-Spitzen waren wie gewohnt hochemotionale Reflexe.
Der nächste Streich folgt sogleich … am Wochenende werden massive Steuersenkungen auf privatem Erwerbseinkommen verhandelt. Und das gute dabei ist, dass selbst Demokraten das nicht ganz ‚uncool‘ finden.
Eine Sache sehe ich schon seit längerer Zeit als falsch an. Europa lässt sich vieles US-amerikanische aufzwingen: ein Computer-Betriebssystem, sogenannte soziale Internet-Plattformen. Da hätte man schon längst eigene Programme/Systeme entwickeln müssen, um sich unabhängig zu machen. War wohl nichts, weil weite Teile der EU-Politkaste korrumpiert sind und wohl hier und da von Microsoft geschmiert wurden. Washington hat sich selber deindustrialisiert, wo man noch technisch kompetent ist, ist die N