Es gehört zu den Gewissheiten des Lebens, dass wir alle nach Orientierung streben. Es ist die ewige Grundsatzfrage nach der eigenen Identität, die uns ein Leben lang begleitet. «Wer bin ich – und wenn ja, wie viele?» lautet der Titel eines der bekanntesten Bücher des Philosophen Richard David Precht aus dem Jahre 2007. Wer hätte gedacht, dass diese Überschrift im Zeitalter der beliebig wählbaren Pronomen noch einmal eine ganz andere Konnotation erhält?
Die woke Linke behauptet, dass Orientierungspunkte wie Nation und Geschlecht etwas für Ewiggestrige sind. Der neue Mensch definiert sich nicht nur als kulturrelativistischer Weltbürger, sondern springt auch zwischen d ...
Dies ist ein ABO-Artikel
Jetzt für EUR 5.- im ersten Monat abonnieren
Nur für Neukunden, danach EUR 17.-/Monat und jederzeit kündbar.
Oder einfach einloggen…
Wenn Sie als Nicht-Abonnent noch keinen Account besitzen,
registrieren Sie sich jetzt und Sie können 5 Abo-Artikel gratis lesen.
Wenn Sie als Abonnent noch keinen Account besitzen,
registrieren Sie sich jetzt und Sie können sämtliche Artikel lesen.