Wassily Kandinsky, Fragile, 1931 – Die Welt ist ein stabiles Gebilde, meistens wenigstens, denkt man, wenn man auf ihrer Erde steht, vor allem, wenn man es mit beiden Beinen tut. Wenig nur kann uns dann erschüttern, ausser vielleicht die gallische Befürchtung, dass der Himmel, den wir über unserem Menschsein geschaffen haben, uns morgen auf den Kopf fallen könnte. Stets wähnen wir uns umgeben von Stabilität, fast alles tun wir, um sie zu erreichen oder zu erhalten.
Weit weg vom Bewussten scheint sie, die Fragilität von allem, die Verletzlichkeit des Seins und die Zerbrechlichkeit der grossen und der kleinen Dinge. Dass die Erde nachgibt etwa und wir unter dem von uns dar ...
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