München
Das erste Warnsignal kam schon nach zwei Wochen. Katja*, die alleinerziehende Mutter von zwei zuckersüssen Kindern im Alter von dreizehn und elf Jahren, wohnte seit dem Ausbruch des Ukraine-Krieges bei uns. Die ausgebildete PR-Frau, die hervorragend englisch spricht, zeigte mir empört ein Bild ihrer Freundin Tatjana*. «Ein Millionär hat Villa, Swimmingpool und ein Auto zur freien Verfügung gestellt! Ich habe mich sofort bei verschiedenen Firmen gemeldet, ob sie auch leerstehende Luxusimmobilien für mich hätten!»
Sie erzählte dies ohne Scham, ohne eine Sekunde daran zu denken, wie ihr Wunsch, lieber in einer Luxusvilla als bei mir in meiner schönen Wohnung ...
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Ich war mit einer Tschechin verheiratet, es kommt mir alles bekannt vor.
Ich verstehe den Artikel nicht: Lasst sie alle rein und spendiert ein Einfamilienhaus, einen Jahreswagen und das Gehalt eines Oberregierungsrates. Deutschland ist ein reiches Land. Trampolina möchte das ändern.
Sorry,doch über so viel Naivität&scheinbar Mangel an Lebenserfahrungen,seitens der Gastgeberin,kann ich nur noch den Kopf schütteln.Ein 2. Mal wird das der Gastgeberin hoffentlich nicht passieren,denn aus Fehlern kann man lernen.Es gibt in Tageszeitungen&Internet seit der massiven Fluchtbewegungen aus der Ukraine,zuHauf solch&ähnliche Erfahrungsberichte von enttäuschten&und gnadenlos ausgenutzten Gastgebern zu lesen.Natürlich sind nicht alle Hilfesuchenden so gepolt,wie in dem Artikel.
Die Auth!orin, ja alle gutgläubigen vor Solidariät vertrottelten Elenskyyversteher sollten u.a. Texte von Billetzky (ex Innenminster) bezüglich Sozialnationalismus (Selbstdeklaration!) lesen. Immer den Beipackzettel lesen.
..."wir lehnen die Möglichkeit der Existenz Armer ab. Jeder (Bio)-Ukrainer muss unabhängig von der Art geleisteter Arbeit angemessenen sozialen Status und materielle Unterstützung haben"... Finanziert wie?
https://web.archive.org/web/20140503014159/http://rid.org.ua/?p=256