Vernünftiges Verkehrsverhalten bedingt, die Nutzen und Kosten der verschiedenen Verkehrsarten möglichst umfassend abzuwägen. Dafür brauchen wir Kostenwahrheit. Sie wird heute flagrant verletzt. Während die Nutzen des Rumfahrens «intern» bei den einzelnen Verkehrsteilnehmern anfallen, fallen die Kosten grossenteils «extern» bei Dritten an, etwa als Umwelt-, Unfall- und Lärmschäden.
Das Ziel der Politik muss deshalb sein, die externen Kosten möglichst zu internalisieren, also den Verkehrsbenützern aufzuerlegen. Nur so haben diese Anreize, ihr Verkehrsverhalten an die wahren gesellschaftlichen Kosten anzupassen. Wer seine Kosten nicht trägt, fährt zu viel und zu energ ...
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Interessant ist es doch einmal mittels eines Autofreien bzw. eines Velotags zu testen. Ob der heutige disziplinierte Verkehr, dann nicht eines Tour de France am Start und so eines Chaos gleichen würde. Wenn sich nur alternative Verkehrsmitteln auf der Strecke befinden.
Oh je, was für eine ermüdende Erbsenzählerei. Was soll denn nun die Konsequenz dieser Erkenntnis sein. Was wäre - bei aller "Kostenwahrheit" - ihrer Meinung nach eine "vernünftige" Verkehrsplanung?
Wenig essende, gesundheitsbewuste Autofahrer? Wie plant man jene?
Ich bin Petrolhead und finde Velos toll. Was für ein Dilemma...