Er war der Inbegriff des Schweizer Schriftstellers. Selbst wer seine wenigen schmalen Bücher nicht gelesen hatte, kannte ihn. Am auffälligsten war seine Stimme, der näselnde Solothurner Singsang, in dem er über alles reden konnte, über Goethe und Fussball, über grosse Politik und kleine Alltäglichkeiten; diese interessierten ihn mehr als alles andere. Er war ein äusserst aufmerksamer Beobachter und Zuhörer. Denn im Unscheinbaren, im scheinbar Unbedeutenden fand er von Anfang an den Stoff seines Schreibens.
Peter Bichsel schaffte gleich mit seinem ersten Buch den literarischen Durchbruch – nicht nur in der Schweiz. Die 1964 unter dem Titel «Eigentlich möchte Frau Blum ...
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Der war auch erfrischend in der WeWo. Er hinterlässt eine Lücke, die aber sicher ein anderer füllen wird. Momentan sehe ich aber keinen.