Die direkte Demokratie läuft nach anderen Gesetzen ab als ihr parlamentarisches Pendant. Sie ist stärker nach innen gewandt, auf die akuten Interessen seiner Bürger bezogen. Das wirkt sich auch auf die Aussenpolitik aus. Diese ist im Allgemeinen eher marginalisiert und wenig ambitiös. In der direkten Demokratie hegt man kaum aussenpolitische Machtaspirationen. Man kümmert sich vornehmlich um das, was vor der eigenen Haustür liegt.
Aussenpolitik ist in erster Linie dazu da, um das Gedeihen des eigenen Landes unter möglichst ungestörten Verhältnissen zu ermöglichen, um die Machtgelüste ausländischer Kräfte abzuwehren. Sie flankiert die Innenpolitik. So war es in Athen, ...
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