Wir müssen nicht alles dem Staat überlassen. Oder der Polizei. Oder der Justiz. Nein, wir können das gesellschaftliche Zusammenleben auch ganz direkt regeln und etwa unerwünschtes Gedanken- oder Sprachgut mitsamt seinen Verursachern sauber aus dem Weg räumen.
Sicher nicht gleich mit Lynchjustiz, bewahre. Aber mit der benevolenten Hilfe einer «zivilgesellschaftlichen Meldestelle» kann der kleine Denunziant ganz schnell zum Sozialhelden werden.
Dazu muss er sich nur an die Amadeu-Antonio-Stiftung wenden, die ist ja fast so gut wie der Staat, jedenfalls wird sie durch das Bundesprogramm «Demokratie leben!» vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend gefördert.
«Modsupport. Der Guide für deine Kommentarspalte» prüft «Posts und Kommentare auf ihre strafrechtliche Relevanz. Dabei reicht es häufig aus, eine URL zum entsprechenden Beitrag einzureichen. Liegen strafbare Posts vor, dann fertigen sie rechtssichere Screenshots an, bringen Beiträge zur Anzeige und fordern soziale Netzwerke zur Löschung auf.»
Whoopie! So wird Hass und Hetze rechtssicher eliminiert, und wir können uns alle wieder ein wenig sicherer und besser fühlen.
Schöne neue Welt.
Zum Thema "Zivilgesellschaft". Könnte mir jemand plausibel erklären, wer diesen grenzüberschreitenden Kunstbegriff in Umlauf gebracht hat? Man rate! In der gesamten schweizerischen Gesetzessammlung (Obligationenrecht/Zivilgesetzbuch und alle anderen Gesetzen) existiert keine Zivilgesellschaft. Erfunden und in Umlauf gebracht von der UNO. Fazit: Es gibt keine Zivilgesellschaft, aber eine Bürgergesellschaft. Die passt den linken "Weltbürgern" aber nicht. So wenig wie die Nationalstaaten.
Nur Diktaturen leben von Denunzianten und Hassverbot, damit sie nicht ausgelöscht werden
Wir stehen ganz klar für Freiheit, Frieden, Meinungsfreiheit und ehrliche Demokratie. Nur dafür werden wir regelmäßig als Nazis und Putin-Versteher angefeindet und erleben ganz üblen Hass und Hetze. Ob solche Leute wie wir es sind uns auch an diese Stelle wenden können bzw. dürfen?