Ich sah Madonna zum ersten Mal 1985, als sie auf Tournee durch Nordamerika reiste – ich sah sie wegen dreier New Yorker Jungs im Vorprogramm, die sich «Beastie Boys» nannten. Scharen von Mädchen im Alter von zehn bis zwanzig Jahren trugen damals T-Shirts mit dem Aufdruck «Virgin», dazu weisse Netzstrumpfhosen, Miniröcke und toupierte Frisuren. Alle wollten trashig, selbstbewusst und sexy sein. Madonna hatte einen Trend gesetzt.
Vierzig Jahre später sind die Beastie Boys eine Randnotiz der Popgeschichte: grandioser, Testosteron-aufgeladener Punk-Rap von drei weissen Kindsköpfen, die nicht mehr in die Awareness-Kultur passen. Madonna dagegen wurde die erfolgreichste Frau ...
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