Anzeige
Weltwoche logo
«Nicht die Kultur ist schuld am Krieg, sondern der Mangel daran»: Pianist Scherbakov.

Cancel-Culture ist eine Form von Krieg

Requiem für einen Frieden

Musiker werden aufgrund ihrer Herkunft diskriminiert. Doch auch Cancel-Culture ist eine Form von Krieg.

7 21 2
17.11.2023
Für die Besucher des Supernova-Festivals in der israelischen Negevwüste ist die Musik verstummt. Nein, nicht verstummt: Plötzlich ist sie von ohrenbetäubendem Waffengeschrei verdrängt worden. Getötet. Dasselbe in der Ukraine. Überall aus ...
Dies ist ein ABO-Artikel
Jetzt für EUR 5.- im ersten Monat abonnieren
Nur für Neukunden, danach EUR 17.-/Monat und jederzeit kündbar.
Oder einfach einloggen…
Wenn Sie als Nicht-Abonnent noch keinen Account besitzen, registrieren Sie sich jetzt und Sie können 5 Abo-Artikel gratis lesen.
Wenn Sie als Abonnent noch keinen Account besitzen, registrieren Sie sich jetzt und Sie können sämtliche Artikel lesen.
Sie haben schon einen Account? Hier anmelden
Was ist Ihre Meinung?
Bitte beachten Sie die Netiquette-Regeln beim Schreiben von Kommentaren.
Den Prozess der Weltwoche-Kommentarprüfung machen wir in dieser Erklärung transparent.

7 Kommentare zu “Requiem für einen Frieden”

  • 😢◕‿◕😢 sagt:

    Ach würde es doch so einfach sein! Aber das ist es nicht! Jeder Mensch hat das Recht auf Glück, aber das Glück des einen ist alzu oft das Leiden des anderen!

    0
    0
  • gundus sagt:

    Cancel Culture gestern: "Kauft nicht bei Juden." Heute wollen diese Kulturterroristen glauben sie wären die Guten...haben sie damals auch gedacht.

    8
    0
  • Lesefuchs sagt:

    Die Thematik des Artikels ist sehr interessant und anschaulich . Die Autorin pauschalisiert und reduziert aber Vieles unangemessen.
    1. Wagner ist viel zu komplex, um sein Leben und Schaffen mit den oben angeführten Einzelheiten zu verstehen oder zu beurteilen. Ich empfehle Frau Senn das sehr spannende Buch von Alex Ross: Die Welt nach Wagner.
    2. Netrebko und Gergiew haben sich neutral verhalten und vollkommen zurückgehalten. Man wollte sie öffentlich zur West-Sichtweise nötigen.

    16
    2
  • kurt hugi sagt:

    Cancel Culture ist Krieg gegen den Verstand.

    19
    0
  • Käsesemmel sagt:

    Jewgeni Prigoschin ist jüdischer Abstammung und damit anders als Richard Wagner sicher kein Antisemit. Wahrscheinlich konnte er differenzieren zwischen Ideologie und Kunst.

    16
    1
  • Liszt sagt:

    Musik ist eines der wenigen Tore, die den Kontakt zum Himmel, unserer Herkunft, noch ermöglichen. Die grossen Komponisten holten den Himmel zu uns auf Erden. Die Musik ist vielleicht die einzige Kunst, die nicht verunstaltet werden kann. Man kann sie viel zu schnell herunterspielen oder Opern verhunzen. Aber es gibt immer noch viele Interpreten, Dirigenten, die die Seele der Musik noch erahnen und aufs Publikum übertragen können. - Der weinende Frau auf Haiti ist der Himmel bewusst geworden.

    15
    0
  • ALPE-RÖSLI sagt:

    Für all das kommt mir einfach immer "Respekt" in den Sinn - Respkt vor sich selbst und jedem Indivituellen Mitmenschen

    17
    0

Schreiben Sie einen Kommentar

Bitte beachten Sie die Netiquette-Regeln beim Schreiben von Kommentaren.
Den Prozess der Weltwoche-Kommentarprüfung machen wir in dieser Erklärung transparent.
Die Weltwoche - das ist die andere Sicht!

Netiquette

Die Kommentare auf weltwoche.ch/weltwoche.de sollen den offenen Meinungsaustausch unter den Lesern ermöglichen. Es ist uns ein wichtiges Anliegen, dass in allen Kommentarspalten fair und sachlich debattiert wird.

Das Nutzen der Kommentarfunktion bedeutet ein Einverständnis mit unseren Richtlinien.

Scharfe, sachbezogene Kritik am Inhalt des Artikels, an Protagonisten des Zeitgeschehens oder an Beiträgen anderer Forumsteilnehmer ist erwünscht, solange sie höflich vorgetragen wird. Wählen Sie im Zweifelsfall den subtileren Ausdruck.

Unzulässig sind:

  • Antisemitismus / Rassismus
  • Aufrufe zur Gewalt / Billigung von Gewalt
  • Begriffe unter der Gürtellinie/Fäkalsprache
  • Beleidigung anderer Forumsteilnehmer / verächtliche Abänderungen von deren Namen
  • Vergleiche demokratischer Politiker/Institutionen/Personen mit dem Nationalsozialismus
  • Justiziable Unterstellungen/Unwahrheiten
  • Kommentare oder ganze Abschnitte nur in Grossbuchstaben
  • Kommentare, die nichts mit dem Thema des Artikels zu tun haben
  • Kommentarserien (zwei oder mehrere Kommentare hintereinander um die Zeichenbeschränkung zu umgehen)
  • Kommentare, die kommerzieller Natur sind
  • Kommentare mit vielen Sonderzeichen oder solche, die in Rechtschreibung und Interpunktion mangelhaft sind
  • Kommentare, die mehr als einen externen Link enthalten
  • Kommentare, die einen Link zu dubiosen Seiten enthalten
  • Kommentare, die nur einen Link enthalten ohne beschreibenden Kontext dazu
  • Kommentare, die nicht auf Deutsch sind. Die Forumssprache ist Deutsch.

Als Medium, das der freien Meinungsäusserung verpflichtet ist, handhabt die Weltwoche Verlags AG die Veröffentlichung von Kommentaren liberal. Die Prüfer sind bemüht, die Beurteilung mit Augenmass und gesundem Menschenverstand vorzunehmen.

Die Online-Redaktion behält sich vor, Kommentare nach eigenem Gutdünken und ohne Angabe von Gründen nicht freizugeben. Wir bitten Sie zu beachten, dass Kommentarprüfung keine exakte Wissenschaft ist und es auch zu Fehlentscheidungen kommen kann. Es besteht jedoch grundsätzlich kein Recht darauf, dass ein Kommentar veröffentlich wird. Über einzelne nicht-veröffentlichte Kommentare kann keine Korrespondenz geführt werden. Weiter behält sich die Redaktion das Recht vor, Kürzungen vorzunehmen.