Was Trump im Schilde führt
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«Sehr wertvolle Dinge»: Präsidenten Putin (l.) und Trump am G-20-Gipfel in Hamburg, Juli 2017.
Bild: KEVIN LAMARQUE / REUTERS

Urs Gehriger

Was Trump im Schilde führt

In Europa sind die Meinungen gemacht. Trump ist ein Verräter. Er lässt die Ukraine im Stich. Doch seine Strategie ist viel komplexer, als sie von Presse und Politik karikiert wird.

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Vor -1284 Minuten
Wie kann er es bloss wagen? Einem per Haftbefehl gesuchten Kriegsverbrecher die Hand auszustrecken? Seit seinem Telefonat mit Putin und einem ersten russisch-amerikanischen Treffen in Saudi-Arabien sind die Meinungen gemacht. Trump ist ein Verräter. Er lässt die Ukraine im Stich. Niemand blickt in das Planspiel des US-Präsidenten. Doch wer seine unzähligen Aktionen der ersten Amtstage beobachtet, ahnt: Trump verfolgt nicht eine plumpe «Bromance» mit Putin. Er teilt Europa nicht mit dem Russen auf wie weiland Hitler und Stalin. Der Schlüssel zum Verständnis von Trumps Turbodiplomatie ist – wenig erstaunlich – der Handel. Die Russen haben sich in der Ukraine festg ...
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10 Kommentare zu “Was Trump im Schilde führt”

  • herby51 sagt:

    So wie ich Trump einschätze wird er versuchen Putin über den Tisch zu ziehen.Die Frage ist ob Russland sich das noch einmal gefallen lässt.

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  • Horizon sagt:

    TOP INFORMATION ZUM THEMA, UNBEDINGT ANSEHEN! ZEITBEDARF 16min. https://www.youtube.com/watch?v=cNQiIak_j08

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  • Meinrad Odermatt sagt:

    Bullshit, sorry. WER hat sich in die Ukraine verkrallt? Mit dem Ziel Russland zu "schwächen" und sich dessen 17 Millionen km2 (1.5 x das US Territorium) auch noch zu holen? Es ist ja nicht so, dass die USA die Ukraine unterstützt, sondern umgekehrt. Alle Ukraine "Unterstützer" unterstützen die USA bei ihrem Angriff auf Russland. Die Koordination im Westen spricht Bände. Sterben und Zahlen für die kriminelle US-Hegemonie. Drehbuch von Brzezinski...Verlogener geht es nicht.

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  • Bischi49 sagt:

    Man kommt aus dem Staunen nicht mehr heraus. Loser sind die Europäisvhen Staaten am Rockzipfel der USA und die Schweiz am Rockzipfel der EU. Jämmerlich! Und da fällt den Popanzen der EU nichts besseres ein, als den Krieg fortsetzen zu wollen. Zum . Fazit: Europa ist überflüssig geworden. Ausmanövriert von Leuten, die die Kleinjoggen von Brüssel um Längen überragen. Die USA haben ihr strategisches Ziel erreicht, Europa von Russland zu trennen. Dafür sind sie nun bald selber im Geschäft. Bingo!

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  • Thomas H sagt:

    Die Mainstreampresse wir heutzutage von drittklassigen, fachlich meist inkompetenten, linken und woken Zeitgeistgesellen dominiert, die sich in den eigenen vier Wänden die Finger wund schreiben. Wie in Gottes Namen sollen solche Leute eine Strategie erkennen, geschweige denn eine solche beurteilen können?

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  • traugi70 sagt:

    Trump ist ein knallharter Geschäftsmann und kein Ideologe: "Amerika first", aber ohne Krieg. Die Kriege der USA haben Billionen gekostet und wenig gebracht - er weiss das!

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  • UKSchweizer sagt:

    Donald Trump übt einen schwierigen Drahtseil Akt. Einerseits muss er mit Wladimir Putin einig werden und andererseits will er für sein Land einen Profit herausschlagen in Form der Rohstoffe der Ukraine.

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  • seez sagt:

    Wenn man an die vergangenen , verlorenen Jahre denkt, wie diese europäischen Politiker inkl CH regiert und gewirtschaftet haben, kann man das nur als Katastrophe bezeichnen! Man sah nur noch schwarz, man sah gar keine Zukunft mehr! Die älteren Menschen sagten : bin ich froh , nicht mehr jung zu sein! Die Kinder taten einem leid! Was haben die für eine Zukunft? Nun seit der Wahl von Präsident Trump und der grossartigen Rede von Vance in München, sieht man wieder optimistisch in die Zukunft!20:1

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